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Parteivorsitz Scholz und Geywitz erhalten im Rennen um SPD-Spitze weitere Unterstützung

Im Wettbewerb um den Parteivorsitz bekommen Scholz und Geywitz weiteren Zuspruch. Prominente Sozialdemokraten haben angekündigt, sie zu wählen.

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Die SPD-Mitglieder können vom 19. bis 29. November in einer Stichwahl über die neue Parteispitze abstimmen. Quelle: dpa

Im Rennen um den SPD-Vorsitz haben Olaf Scholz und Klara Geywitz weitere Unterstützung erhalten. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht sowie Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann wollen nach einem Medienbericht in der Stichwahl für das Duo stimmen. „Ihnen traue ich zu, dass sie die SPD zusammenführen und in der Bevölkerung eine hohe Zustimmung für unsere Partei erzielen können“, sagte Lambrecht dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch).

Klara Geywitz habe für die SPD als Generalsekretärin in Brandenburg gezeigt, dass sie Parteiführung könne und gleichzeitig die Sprache der Basis spreche und verstehe, sagte Lambrecht. Zu Finanzminister Olaf Scholz sagte sie, er sei Sozialdemokrat durch und durch mit einem klaren Wertegerüst: „Er setzt sich für einen Mindestlohn von 12 Euro ein und dafür, dass jeder in der Gesellschaft den gleichen Respekt genießt.“

Oppermann sagte dem RND, für das Amt des SPD-Vorsitzes brauche man viel politische Erfahrung. Es sei aus seiner Sicht das zweitschwerste politische Amt in Deutschland nach Bundeskanzler. „Deshalb werde ich persönlich Olaf Scholz und Klara Geywitz meine Stimme geben“, so der Bundestagsvizepräsident.

Zuvor hatten sich nach Medienberichten bereits Außenminister Heiko Maas sowie Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil für das Duo ausgesprochen. Die Gegenkandidaten von Geywitz und Scholz sind der frühere NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken.

Die SPD-Mitglieder können vom 19. bis 29. November in einer Stichwahl über die neue Parteispitze abstimmen. Danach soll im Dezember ein Parteitag die Gewinner offiziell bestätigen und über die Fortsetzung der großen Koalition abstimmen.

Mehr: So enttäuschend ist die Halbzeitbilanz der Großen Koalition.

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