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Philipp Rösler im Interview "Spielräume nutzen und Steuern senken"

Seite 3/6

Der neue Bundesvorsitzende der Quelle: dapd

Laut Energiekonzept der Regierung muss Deutschland unabhängig sein von Importen. Wie soll das funktionieren?

In den letzten Jahren waren wir immer Netto-Exporteur, und wenn wir den Ausbau des Kraftwerkparks durchführen, wird sich das auch nicht ändern. Die wegfallende Kernkraft ersetzen wir durch Erneuerbare und fossile Kraftwerke. Die nationale Kapazität bleibt erhalten. Sonst wäre der Atomausstieg unredlich.

Ist das nicht nur ein statistisches Rechenkunststück? Wenn der Kernkraftstrom aus Frankreich an der Börse für drei Cent angeboten wird und deutscher Kohle- oder Gasstrom für sechs Cent, wählen die Zwischenhändler das billigere Angebot.

Für die Börsen können und wollen wir keine Regelung treffen. Wir haben Verbundnetze in Europa – das ist auch gut so. Europa muss stärker zusammenwachsen, auch und gerade im Bereich der Energienetze. Und wir produzieren unserem Bedarf entsprechend Strom ohne Kernkraft.

Wir nutzen also im Süden französischen Atomstrom, beglücken dafür aber die Dänen mit schönem sauberem Windstrom.

Wir werden jetzt noch stärker einsteigen in Windkraft und die anderen erneuerbaren Energien und werden aus der Kernenergie aussteigen.

Gehen Sie eigentlich manchmal auf den Wochenmarkt?

Eher selten – keine Zeit.

Da sind die Preise meist ähnlich. Kirschen kosten nicht hier drei und dort neun Euro.

Dazu mal ein praktischer Tipp vom Wirtschaftsminister: Kurz vor Schluss kriegen Sie Schnäppchenpreise, weil die Händler ihre Ware noch loswerden wollen. So funktioniert Wettbewerb.

Vermuten Sie bei gleichen Preisen, dass Wettbewerb herrscht oder dass die Händler sich abgesprochen haben?

Ob genügend Wettbewerb herrscht, mache ich an der Zahl der Marktteilnehmer fest, nicht allein am Preis.

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