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Philipp Rösler im Interview "Spielräume nutzen und Steuern senken"

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Sie wollen also nicht den Pfad verkürzen und schneller entschulden? Dann könnten Sie jetzt schon Steuern senken.

Das hängt von der Disziplin aller in den nächsten Haushaltsberatungen ab. Wir haben ja auch Ausgaben durch die Energiewende, etwa bei der Gebäudesanierung. Es gehört zur Seriosität, dass wir uns das genau angucken.

Geht es am Ende darum, die Bürger zu vertrösten, damit die Steuersenkung erst zum 1. Juli 2013 kommt – gerade rechtzeitig zur nächsten Bundestagswahl?

Da jeder die Zahlen lesen kann, zumindest die WirtschaftsWoche, würde ein solcher Versuch sofort erkannt werden. Im Übrigen machen wir keine Politik nach Wahlterminen.

Fanden Sie Herrn Schäuble eigentlich auch so „liebenswürdig“ wie er Sie?

Er ist ein angenehmer Gesprächspartner.

Verlässlich und verschwiegen?

Ob verlässlich, wird man jetzt in den kommenden Beratungen sehen. Und ich bin sicher: Bei zukünftigen Gesprächen noch verschwiegener.

Sie haben die Energiewende mit der deutschen Einheit verglichen. Deren Lasten arbeiten wir immer noch ab. Nun kommt noch Griechenland dazu. Wie viel können wir unserem Land noch zumuten?

Als Wirtschaftsminister habe ich die Bürger und Unternehmen unseres Landes immer im Blick. Die einen setzen auf den Wutbürger, die anderen auf den Mutbürger. Ich bin immer auf der Seite derer, die auf Mut setzen.

Sonst hätte man als FDP mit drei Prozent auch schon resigniert.

Jetzt sind wir in einigen Umfragen schon bei fünf bis sechs Prozent, und wir setzen weiter auf Wachstum.

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