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Politik-Köpfe Zehn Politiker, auf die Sie 2019 achten sollten

Das neue Jahr, so viel kann man jetzt schon sagen, wird politisch hochspannend. Landtagswahlen im Osten, einige Kommunalwahlen und die Europawahlen stehen im Kalender. Und über allem schwebt die Frage: Hält die Große Koalition? Das neue Jahr wird aber auch Personen ins Licht der Öffentlichkeit rücken, die bisher eher unbekannt sind. Die WiWo stellt zehn von ihnen vor – bunt gemischt, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Franziska Giffey, 40, SPD, bekam als Familienministerin viel Lob für ihr Kita-Gesetz, dem sie selbst schon vorab und nach guter PR-Beratung den Stempel „gut“ aufdrückte. Die frühere Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln zeichnet sich vor allem durch eine Eigenschaft aus, die SPD-Spitzenpolitiker heute nicht mehr selbstverständlich zugesprochen wird: Volksnähe. Schon allein deshalb sehen nicht wenige sie als potentielle Nahles-Nachfolgerin an der Parteispitze.  Quelle: dpa
Katarina Barley, 50, SPD, führt ihre Partei als Spitzenkandidatin in den Europawahlkampf. Für die frühere Generalsekretärin, Ex-Familien- und aktuelle Justizministerin ist es bereits die vierte Aufgabe in gut drei Jahren – und keine leichte. Endet die Wahl mit einem einstelligen Ergebnis, stellt sich sofort wieder die GroKo-Frage. Quelle: dpa
Tobias Hans, 40, CDU, regiert als Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer im Saarland. Innerhalb der CDU gewann er an Profil, als er sich als einer der ersten für seine Vorgängerin als neue Parteichefin engagierte. In der neuen Führung in der Parteizentrale in Berlin ist er jetzt bestens verdrahtet – keine schlechte Voraussetzung für die weitere politische Karriere. Quelle: dpa
Linda Teuteberg (FDP) Quelle: FDP
Anna Christmann (Grüne) Quelle: Bündnis 90/Die Grünen
Mike Mohring, 46, CDU, will 2019 Ministerpräsident von Thüringen werden. Gemeinsam mit Michael Kretschmer, der in Sachsen ebenfalls eine Landtagswahl gewinnen muss, soll er zeigen, dass die Union auch Antworten auf die Anliegen der Menschen in Ostdeutschland liefern kann. Quelle: dpa
Muhterem Aras, 52, Grüne, wurde als Präsidentin des baden-württembergischen Landtags bundesweit bekannt, weil sie zwei AfD-Abgeordnete von der Polizei aus dem Saal führen ließ, die sich zuvor wiederholt einem Saalverweis widersetzt hatten. Die Steuerberaterin ist die erste Frau, die erste Muslimin und die erste Grüne in ihrem Amt. Ihren Wahlkreis in Stuttgart holte sie 2016 mit den landesweit meisten Stimmen im Vergleich aller Direktkandidaten, wohl eine mögliche Nachfolgerin für Landesvater Winfried Kretschmann. Quelle: dpa
Florian Toncar, 39, FDP, hat sich als Finanzpolitiker im Bundestag Respekt über die Fraktionsgrenzen hinweg erworben. Weil Union und SPD ohne Plan für eine echte Steuerreform ins neue Jahr gehen, bietet sich ihm viel Raum für Initiativen aus der Opposition. Quelle: dpa
Judith Gerlach, 33, CSU, führt in Bayern das neu geschaffene Digitalministerium, als jüngstes Mitglied im Kabinett von Markus Söder. Digitalisierung sei nicht ihr „konkreter Spezialbereich“, sagte sie selbst. Weil das in Berlin aber auch auf viele Bundespolitiker zutrifft und bislang kein anderes Bundesland ein Digitalministerium aufweist, hat die junge Juristin jetzt Gelegenheit, sich zu profilieren. In der CSU traut man ihr viel zu, sie gilt als mutig und durchsetzungsstark. Quelle: dpa
Paul Ziemiak, 33, muss als neuer CDU-Generalsekretär dafür sorgen, dass auch der konservative Flügel der Partei gehört wird. Als Vorsitzender der Jungen Union hat er in den vergangenen vier Jahren bereits bewiesen, dass er politische Botschaften plakativ und prägnant verpacken kann.  Quelle: AP
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