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Potsdam Junge Landeshauptstadt mit vielen älteren Beschäftigten und Hochqualifizierten - jedoch auch relativen Schwächen bei der Wirtschaftsleistung

Potsdam belegt mit 100,2 Punkten Platz 44 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Potsdam mit 51,6 Punkten auf Platz 48 und beim Dynamikranking mit 48,6 Punkten auf Platz 60. Wo die Stärken von Potsdam liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Potsdam erlebte in der Zeit von 2004 bis 2009 einen Einwohner-Zuwachs von 6,1 Prozent: Rang drei. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte sank die Einwohnerzahl um 0,1 Prozent.Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Potsdam stieg von 2004 bis 2009 um 8,2 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 3,1 Prozent. Potsdam kommt damit auf Rang 4.In der Zeit von 2004 bis 2009 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Potsdam um 4,0 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 2,5 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz zwölf für Potsdam.

Niveauranking

Im Jahr 2009 hatten in Potsdam 49,8 Prozent aller Einwohner ab 55 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang zwei. Im Mittel aller 100 untersuchten Städte erreicht der Anteil älterer Beschäftigter ein Niveau von 38,3 Prozent.Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Potsdam einen Indexwert von 113,4 Punkten. Platz sieben im Städtevergleich.17,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Potsdam haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 11,8 Prozent. Rang zehn für Potsdam.

Schwächen

Dynamikranking

Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Potsdam von 2004 bis 2009 um 9,9 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 1,5 Prozentpunkte. Platz 99.Das durchschnittlich verfügbare Einkommen verbesserte sich in Potsdam von 2004 bis 2008 um 1,7 Prozent. Im Schnitt der 100 größten kreisfreien Städte bewegte sich der Anstieg um 7,2 Prozent. Platz 97.Von 2004 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Potsdam um 4,2 Prozent. Im Mittel der 100 Städte im Ranking wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 11,6 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 89 für Potsdam.

Niveauranking

Die Einkommensteuerkraft in Potsdam belief sich im Jahr 2008 auf 219 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 325 Euro. Damit findet sich Potsdam auf Rang 81 von 100 wieder.Im Jahr 2008 lag das verfügbare Einkommen je Einwohner in Potsdam bei 16.021 Euro. Durchschnitt sind 18.418 Euro. Das ergibt Rang 80 für Potsdam.Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 2008 in Potsdam einen Wert von 31.294 Euro je Einwohner. Im Durchschnitt lag die Wirtschaftsleistung je Einwohner bei 39.286 Euro. Damit kommt Potsdam auf Platz 66.

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