Reform Familienunternehmer machen gegen Erbschaftsteuer mobil

Die großen deutschen Familienunternehmen bekämpfen nun offen die Reform der Erbschaftsteuer. Gegen die Einigung, die die große Koalition am Donnerstag Abend erzielte, machen über 170 führende Familienunternehmen, darunter Fischer Dübel, Merck, Harald Quandt, Bitburger, Freudenberg, Conrad, Ernst Klett, Niederegger, Metzler und Sixt, mobil.

Erbschaftsteuer: Nun machen Quelle: dpa-tmn

 In einer Baden-Badener Erklärung warnen die Unternehmer vor massiven Folgen für ihre Betriebe und Beschäftigten, falls die Reform am 1. Januar 2009 in Kraft tritt. Die WirtschaftsWoche dokumentiert die Erklärung. Hier können Sie die Erklärung als pdf-Datei herunterladen.

Erbschaftsteuerreform noch nicht in trockenen Tüchern

Um 20 Uhr am vergangenen Donnerstag einigten sich die Koalitionsspitzen auf die Eckpunkte der seit Monaten umstrittenen Erbschaftsteuerreform. Selbst genutztes Wohneigentum soll an Ehepartner steuerfrei vererbt werden können, an Kinder zumindest bis 200 Quadratmeter. Seehofer hat sich mit seinen Starnberger Erben durchgesetzt.

Doch auch wenn sich die Parteibosse geeinigt haben, in trockenen Tüchern ist die Zangengeburt damit noch nicht. Hitzige Beratungen im Bundestag sind programmiert. Den Schweinsgalopp, mit dem die Koalitionsspitzen die Reform noch in dieser Woche durchpeitschen wollten, werde die Unions-Fraktion nicht mitmachen, sagt der CDU/CSU-Berichterstatter Christian v. Stetten: „Jetzt wird im Detail geprüft.“ Und das kann bei dem mehr als 80 Seiten dicken Konvolut dauern. Mehr dazu finden Sie in folgenden Artikeln auf wiwo.de.

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