Rente mit 63 Aufschwung am Jobmarkt für Ältere nimmt ab

Die Rente mit 63 bremst den Aufschwung auf dem Jobmarkt für Ältere ab. Das solle aber langfristig nichts an dem Trend ändern, dass längeres Arbeiten normal werde, heißt es aus dem Bundessozialministerium.

Ein älterer Mann genießt seinen Ruhestand Quelle: dpa

Die neue Rente mit 63 bremst den Aufschwung am Jobmarkt für Ältere ab. Zuletzt gingen nur 0,45 Prozent mehr Ältere regulär arbeiten. Die Bundesregierung spricht von einer Delle.

Ende September 2014 gingen 1,79 Millionen Menschen zwischen 60 und 65 Jahren einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit berichtete. Das waren nur noch 0,45 Prozent mehr als Ende Juni 2014. 2013 hatte sich die Zahl der Beschäftigten in dieser Altersgruppe im gleichen Zeitraum noch um 2,8 Prozent erhöht. Seit 2008 hatte sie sich sogar mehr als verdoppelt.

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Ein Sprecher des Bundessozialministeriums sagte: „Dass die Rente mit 63 punktuell und vorübergehend eine gewisse Delle produziert, war völlig erwartbar.“ Längerfristig gebe es weiter den Trend, dass längeres Arbeiten normal werde - zumal der mögliche Beginn der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren in den kommenden Jahren parallel zum normalen Renteneintrittsalter nach hinten rücke. Ab dem nächsten Jahr gelte etwa die Rente ab 63 Jahren und 2 Monaten, langfristig werde sie zur Rente mit 65 Jahren.

Bis Ende Februar hatten rund 255.000 Menschen einen Antrag auf die abschlagsfreie Rente mit 63 gestellt. Unions-Wirtschaftspolitiker hatten Korrekturen gefordert. Die Rente solle nicht zu teuer werden.

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