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Rentenversicherungsbericht Rentenkasse erwirtschaftet ein Plus von 300 Millionen Euro – Beitragssenkungen möglich

Die Rentenversicherung hat im vergangenen Jahr ein solides Plus erwirtschaftet. Doch die Pläne der GroKo könnten Mehrkosten mit sich bringen.

Laut Bericht hat die gesetzliche Rentenversicherung letztes Jahr 293,5 Milliarden Euro eingenommen und 293,2 Milliarden Euro ausgegeben. Quelle: dpa

BerlinDie gesetzliche Rentenversicherung hat im vergangenen Jahr ein Plus von 300 Millionen Euro erwirtschaftet. Ein Sprecher der Rentenversicherung bestätigte die Zahlen, über die zunächst das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag) berichtet hatte, am Donnerstag in Berlin im Grundsatz. Laut Bericht beliefen sich die Einnahmen im vergangenen Jahr auf 293,5 Milliarden Euro, die Ausgaben auf 293,2 Milliarden Euro.

Auch im laufenden Jahr entwickelten sich die Beitragseinnahmen positiv, hieß es in dem Bericht. 2018 sei daher ein Plus in der Rentenversicherung „sehr wahrscheinlich“. Diese könne eine weitere Beitragssatzsenkung zu Jahresbeginn 2019 ermöglichen.

Dies spiegele allerdings den Stand von vor der Koalitionsvereinbarung zwischen Union und SPD wieder, hieß es von der Rentenversicherung. Durch die erwarteten Mehrkosten durch geplante Reformen der neuen Regierung wie etwa einer erweiterten Mütterrente oder einer Grundrente für langjährige Geringverdiener könne es zu Änderungen kommen. Derzeit liegt der Rentenbeitragssatz bei 18,6 Prozent.

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