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Richtungsstreit CSU-Vizechef Weber fordert mehr Politik für die bürgerliche Mitte

Am 14. Oktober wählt Bayern eine neue Landesregierung. Quelle: dpa

Weber will weg von den Themen der politischen Ränder kommen. Einige CSU-Politiker halten aber daran fest. Der CSU droht ein Richtungsstreit.

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Gut drei Monate vor der bayerischen Landtagswahl zeichnet sich in der CSU ein Richtungsstreit ab. Der stellvertretende Vorsitzende Manfred Weber forderte in einem Gastbeitrag für die „Welt“, seine Partei müsse Politik für die bürgerliche Mitte der Gesellschaft machen.

„Immer mehr orientieren sich auch die Parteien der Mitte zu sehr an den Themen der politischen Ränder, anstatt für die große Mehrheit der Bevölkerung zu liefern. Immer mehr werden Ängste bedient anstatt Lösungen gesucht.“ Die Debatte habe vor allem durch den Einzug der AfD in den Bundestag eine Schlagseite bekommen.

Der Europaparlamentarier Weber distanziert sich damit indirekt von Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Dobrindt hatte für eine „bürgerlich-konservative Wende“ und Söder für eine „Asylwende“ geworben. Umfragen zufolge könnte die CSU bei der Landtagswahl am 14. Oktober ihre absolute Mehrheit verlieren. Als ein Grund dafür gilt das Erstarken der AfD.

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