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Ruhestand Heil sieht Forderungen nach höherem Renteneinstiegsalter skeptisch

Heil sagte, dass das Rentenniveau zunächst bis 2025 stabil bleibe. Quelle: imago images/IPON

Im Juni hat ein Beratergremium vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter an die allgemeine Lebenserwartung zu koppeln. Der Bundesarbeitsminister spricht sich dagegen aus.

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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sieht Überlegungen über ein höheres Renteneintrittsalter oberhalb von 67 Jahren skeptisch. „Wir haben in Europa schon jetzt eines der höchsten Rentenalter. Es bleibt weiterhin richtig, dass man nach 45 Versicherungsjahren Schluss machen kann“, sagte der SPD-Politiker der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Auf den Vorhalt, dass das Rentenalter angesichts der Demografie nach 2030 über 67 Jahre hinaus weiter steigen müsse, sagte er: „Das erzählen sich einige, aber die haben keinen Blick auf die Lebensrealität vieler Menschen. Einer Krankenschwester, einem Stahlarbeiter oder einem Lageristen zu sagen: ‚Du arbeitest jetzt bis 70‘, das ist zynisch.“

Heil sagte zudem, man habe dafür gesorgt, dass das Rentenniveau zunächst bis 2025 stabil bleibe. Er bezog sich dabei nach Angaben der Zeitung auf den Wert von 48 Prozent. „Ich will, dass wir diese Haltelinie bis 2040 verlängern“, sagte der Minister.

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Ein Beratergremium der Bundesregierung hatte im Juni vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter an die allgemeine Lebenserwartung zu koppeln. Bis etwa 2042 erhöhe es sich damit auf 68 Jahre. In einem Gutachten hieß es, die Regierung habe der Rentenkasse mit zahlreichen Maßnahmen zusätzliche Lasten aufgebürdet - etwa mit den Haltelinien beim Rentenniveau und beim Beitragssatz sowie mit zusätzlichen Leistungen wie Mütter- und Grundrente wie auch der Rente mit 63. Der Rentenkasse drohe daher ein Finanzierungsschock.

Mehr zum Thema: In Deutschland entfallen immer mehr Rentner auf immer weniger Erwerbstätige. Da hilft es, wenn einige einfach länger als bis 65 arbeiten. Finanziell lohnt sich die Mehrarbeit.

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