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Sachsen Parteispitzen empfehlen Verhandlungen über Kenia-Koalition

Nach der Sachsen-Wahl sondieren die Fraktionen weiter eine neue Landesregierung. Ein Bündnis aus CDU, SPD und den Grünen scheint wahrscheinlich.

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Der Ministerpräsident von Sachsen spricht zum Abschluss der dritten und letzten Sondierungsrunde zur Bildung einer neuen Landesregierung. Quelle: dpa

Sachsen steuert auf eine Kenia-Koalition zu. Spitzenvertreter von CDU, SPD und Grünen beendeten am Donnerstag ihre Sondierungsgespräche, sie wollen ihren Parteigremien nun die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorschlagen.

Bei der Vorstellung der Sondierungsergebnisse demonstrierten Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), die beiden Grünen-Verhandlungsführer Katja Meier und Wolfram Günther sowie SPD-Chef Martin Dulig Einigkeit, das Land in den kommenden Jahren gemeinsam zu entwickeln. „Wir wollen nicht verwalten, sondern gestalten“, sagte Kretschmer.

Die CDU ist bei der Landtagswahl am 1. September mit 32,1 Prozent der Stimmen stärkste Kraft vor der AfD (27,5 Prozent) geworden. Dahinter rangieren die Linken (10,4 Prozent), die Grünen (8,6) und die SPD (7,7). Kretschmer hatte Koalitionen mit der AfD und den Linken ausgeschlossen. Die bisherige Koalition aus CDU und SPD hat keine Mehrheit mehr.

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