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Schäuble über Türkei Die Lage ist „nur zum Weinen“

Finanzminister Schäuble bleibt bei seiner Absage an wirtschaftliche Hilfen für die Türkei. Er begründete das unter anderem mit der Inhaftierung des „Welt“-Journalisten Deniz Yücel. Die Lage sei „nur zum Weinen“.

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Der Finanzminister lehnt zum gegenwärtigen Zeitpunkt wirtschaftliche Hilfen für die Türkei ab. Quelle: Reuters

Berlin Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bleibt bei seiner Absage an wirtschaftliche Hilfen für die Türkei. Vor Journalisten bekräftigte er am Mittwoch in Berlin, dass unter anderem wegen der Inhaftierung des „Welt“-Journalisten Deniz Yücel derzeit die Bedingungen für ein schon geplantes Hilfsprogramm nicht erfüllt seien. Dies hatte Schäuble bereits am Sonntag so gesagt.

Deutschland sei weiter bereit, einen wirtschaftlichen Beitrag zu leisten. Dafür müsse die Türkei aber natürlich die Voraussetzungen aufrechterhalten oder wieder herstellen, sagte er. Im Augenblick sei die Lage „nur zum Weinen“.

Schäuble hat nach eigenen Worten mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Mehmet Simsek vor einiger Zeit über Hilfen zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Türkei gesprochen. Es sei dann auch ein ganzer Katalog an Maßnahmen aufgestellt worden. Nach der Inhaftierung von Yücel aber habe er Simsek gesagt, dass es unter diesen Umstände sehr schwierig werde.

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