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Schlag auf Schlag Runde 1: Sollen wir das Schengen-Abkommen aufkündigen?

In der dritten Staffel von „Schlag auf Schlag“ liefern sich erneut zwei WiWo-Redakteure einen verbalen Schlagabtausch. Wer hat das erste Duell zum Schengen-Abkommen gewonnen?

Runde 1: Sollen wir das Schengen-Abkommen aufkündigen?

Für die größte „Errungenschaft der Europäischen Union“ (Martin Schulz) halten es die einen, für „verrückt“ (Marine Le Pen) die anderen: das Schengen-Abkommen, das die Freizügigkeit von Waren und Personen in Europa ermöglicht, wird heiß diskutiert. Nicht erst, aber auch seit der Flüchtlingskrise.

Grund genug für die WirtschaftsWoche, dieses wichtige Thema in der dritten Staffel von „Schlag auf Schlag“ zu behandeln. In dem Videoformat liefern sich zwei WiWo-Redakteure einen spontanen Schlagabtausch zu aktuellen und politischen und gesellschaftlich relevanten Themen. Einmal pro Woche, jeweils am Freitag, geht die neueste Folge online. Die Leser können mitdiskutieren – und sind aufgerufen abzustimmen, welcher der beiden Duellanten überzeugender war.

Ergebnisse

Die Duellanten, das sind in der dritten Ausgabe der Chefvolkswirt der WirtschaftsWoche, Malte Fischer, und USA-Korrespondent Tim Rahmann. Sie diskutieren leidenschaftlich, der Schlagabtausch ist ungeschnitten und ungeprobt. Das heißt: Das Thema und die jeweilige Position waren abgesprochen, nicht aber die Argumente. Die Duellanten sollen spontan reagieren, Authentizität ist uns in diesem Fall wichtiger als die geschliffene Rede.

In der ersten Staffel besiegte Tim Rahmann seinen Kontrahenten Konrad Fischer mit 4:1; in der zweiten Staffel unterlag Finanzkorrespondentin Saskia Littmann gegen den Titelverteidiger knapp mit 2:4. Nun fordert Chefvolkswirt Malte Fischer den New-York-Korrespondenten der WirtschaftsWoche heraus.

Und das hört sich in der ersten Folge so an: Offene Grenzen ermöglichen die Einwanderung in die Sozialsysteme; Deutschland werde ausgenutzt, glaubt Fischer. Rahmann hält dagegen: „Die Mehrzahl der Menschen aus Europa kommt nach Deutschland, um hier Arbeit zu finden.“ Griechen, Spanier und Portugiesen seien nach Deutschland gekommen, hätten hier Arbeit gefunden und Steuern gezahlt. „Ohne offene Grenzen wäre die Euro-Krise noch schlimmer geworden.“

WiWo-Chefvolkswirt Fischer wiegelt ab: Jeder dürfe kommen – wenn er eine Einladung, sei es von einem privaten Sponsor oder von einem Arbeitgeber, hätte. Hürden aber müsse es weiterhin geben.

Schauen Sie sich den Schlagabtausch hier nochmal in kompletter Länge an.

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