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Schlag auf Schlag Runde 5: Soll die Union auf die AfD zugehen?

Ignorieren, verunglimpfen oder eine Annäherung wagen? Die Union streitet über den Umgang mit der AfD. Die WiWo-Redakteure Konrad Fischer und Tim Rahmann greifen die Diskussion und liefern sich einen Schlagabtausch.

Runde 5: Wie sollen die Parteien mit der AfD umgehen?

"Gute Politiker haben Prinzipien. Deswegen sollte die Union auch perspektivisch nicht mit der AfD zusammenarbeiten", findet WiWo-Redakteur Konrad Fischer. In der AfD gäbe es viele Positionen, die undemokratisch seien; es gäbe schlicht zu wenig Schnittpunkte mit der Union. Diese Position wird vom Bundesvorstand der Union geteilt. Bundeskanzlerin Angela Merkel ignoriert die Partei, sie hofft, die Euro-Kritiker, die im bürgerlichen Lager um Stimmen werben, totschweigen und so schwächen zu können. Der Vorsitzende der Unionsfraktion Volker Kauder erklärte, er werde an keiner Talkshow teilnehmen, zu der auch die Alternative für Deutschland eingeladen werden. Ist das der richtige Weg?

 

Nein, findet WiWo-Redakteur Tim Rahmann. Die vergangenen zwölf Monate hätten gezeigt, dass die AfD davon profitiert, wenn die Union die Euro-Kritiker ignoriert. Die bisherige Strategie der Union sei gescheitert. Zudem beraube sich die Union Chancen, wenn sie die Annäherung an die AfD weiterhin ablehnt. "In vielen Parlamenten sind nur noch schwarz-rote Bündnisse möglich. Das kann nicht das Ziel der Union sein", sagt Rahmann. Es gäbe viele Punkte, etwa in der Wirtschaftspolitik, in denen CDU/CSU und AfD einer Meinung seien.

Bisherige Ergebnisse

Wen finden Sie überzeugender? Stimmen Sie ab und entscheiden Sie, wer die vierte Runde von Schlag auf Schlag gewinnt – dem neuen Videoformat der WirtschaftsWoche. Darin diskutieren die Redakteure Konrad Fischer und Tim Rahmann aktuelle Themen. Bis Freitag 16 Uhr können Sie Ihre Stimme abgeben.

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