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Schutzmasken-Beschaffung Verdacht der Bestechlichkeit: Razzia bei CSU-Vize-Fraktionschef Nüßlein

Der CSU-Politiker gerät unter Druck. Quelle: dpa

Ermittler haben insgesamt 13 Objekte nach Beweismitteln durchsucht. Es besteht der Verdacht der Bestechlichkeit im Zusammenhang mit Schutzmasken.

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Ermittler haben Büros im Zusammenhang mit CSU-Vize-Fraktionschef Georg Nüßlein wegen des Verdachts der Bestechlichkeit durchsucht. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Donnerstag, dass in insgesamt 13 Objekten nach Beweismitteln gesucht wurde.

Es gehe um den Anfangsverdacht der Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern, hieß es weiter. Es werde gegen zwei Beschuldigte im Zusammenhang mit dem Ankauf von Corona-Atemschutzmasken ermittelt.

Der Bundestag hatte zuvor einstimmig die Immunität von Nüßlein aufgehoben, um damit den Weg für die Durchsuchungen freizumachen. Laut den Sendern RTL und n-tv geht es um mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Beschaffung von Hunderttausenden Schutzmasken.

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Nüßlein ist Gesundheitsexperte der CSU, aber auch für den Bereich Klimaschutz zuständig. Nüßlein selbst reagierte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht.

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