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Schwarz-gelbe Koalition Was jetzt auf uns zukommt

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Mehr marktwirtschaftliches Profil lautet daher die Marschrichtung, die MIT-Chef Josef Schlarmann und sein Parlaments-Pendant Fuchs nach der Wahl ausgeben. „Wir werden deutlich machen, dass nicht die FDP, sondern die Union die Partei Ludwig Erhards und des Mittelstands ist“, poltert Fuchs. „In den Koalitionsverhandlungen werden wir klare wirtschaftspolitische Duftmarken setzen.“

Auch die Galionsfigur ist schon ausgeguckt. „Es wäre gut, wenn wir das Wirtschaftsministerium behalten, mit dem erfolgreichen Karl-Theodor zu Guttenberg an der Spitze“, fasst Fuchs die Mehrheitsstimmung beim Wirtschaftsflügel der Union zusammen.

Der Posten des Finanzministers gilt als weniger populär und soll lieber der FDP überlassen werden. Die Liberalen hätten so viel an Steuersenkungen versprochen, lästert das niederbayrische CSU-Urgestein Ernst Hinsken, „jetzt sollen sie im Finanzministerium endlich mal zeigen, was sie drauf haben und umsetzen können“. Und ein Kollege ergänzt: Im Notfall müsse dann Hermann Otto Solms, der potenzielle Finanzminister vonseiten der FDP, mit den Banken-Risiken fertig werden und „seinen Leuten erklären, dass angesichts leerer Kassen keine große Steuersenkung möglich ist“.

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