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Sebastian Edathy Deftige Worte eines SPD-Abgeordneten auf Facebook

SPD-Politiker Sebastian Edathy beschimpft einen Kommentator auf Facebook. Der Grund: Ihm werden Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen. Edathy reagiert pampig und schreibt: „Sie können mich mal.“

SPD-Abgeordneter Sebastian Edathy. Quelle: handelsblatt.com

Der SPD-Rechtspolitiker Sebastian Edathy hat auf seiner Facebook-Seite einen Kommentator beschimpft, weil der ihm Urheberrechtsverletzungen vorwarf. Der Kommentator hielt Edathy vor, in mehreren Fällen Fotos unter anderem von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem damaligen Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) auf seiner Seite zu zeigen und ironisch zu kommentieren, ohne die Rechte dafür zu haben.

Das Hin und Her eskalierte, bis der Leser Edathy mitteilte, die Fotodatenbank des Politikers bei dem sozialen Netzwerk und den Dialog gesichert und anderen Facebook-Nutzern zur Verfügung gestellt zu haben. Edathy konterte: „Dann können Sie gerne Folgendes hinzufügen - „Sie können mich mal.““ Der Kommentator schrieb: „Ist das Ihr Ernst?“ Edathy bekräftigte: „Kreuzweise!“

Der Zeitung „Die Welt“ (Samstag) sagte das Mitglied des Rechtsausschusses: „Für eine Entschuldigung sehe ich keinen Grund.“ Die Vorwürfe seien politisch motiviert. Die geltend gemachten Maßstäbe würden dazu führen, dass ein Drittel aller Facebook-Einträge gelöscht werden müssten. Wenn bei Facebook kein fremder Inhalt verlinkt wird, sondern woanders heruntergeladen und im eigenen Beitrag neu hochgeladen, kommt das einem Verstoß gegen das Urheberrecht gleich.

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