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Solidaritätszuschlag 10-Prozent-Soli trifft vor allem Unternehmen und Selbstständige

Exklusiv
Die Große Koalition plant die Abschaffung des ungeliebten Solis - jedoch nicht für die obersten zehn Prozent der Steuerzahler. Quelle: dpa

Eine Teilabschaffung des Solidaritätszuschlags würde Hunderttausende Mittelständler und Kapitalgesellschaften treffen. Sie bilden die obersten 10 Prozent der Steuerzahler, die weiterhin den Soli entrichten sollen.

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Eine Beibehaltung des Solidaritätszuschlags für die obersten 10 Prozent der Steuerzahler würde vor allem die Wirtschaft treffen. Das geht aus Zahlen des Bundesfinanzministeriums hervor, die der WirtschaftsWoche vorliegen.

Danach zählen zu den Top-10-Prozent beim Soli 572.000 Mittelständler, die zusätzlich zur Einkommensteuer von 58 Milliarden Euro in diesem Jahr voraussichtlich 3,1 Milliarden Euro Soli zahlen. Betroffen sind auch 72.000 Kapitalgesellschaften, die neben 75 Milliarden Euro Körperschaft- und Gewerbesteuer auch 2,4 Milliarden Euro Soli berappen.

Kritik am Koalitionsbeschluss von CDU, CSU und SPD für eine Teilabschaffung des Solis ab 2021 übt Bettina Stark-Watzinger (FDP), Vorsitzende des Finanzausschusses, gegenüber der WirtschaftsWoche: „Betroffen von der teilweisen Fortführung der Abgabe sind nicht nur die Reichen, sondern zu mehr als der Hälfte Unternehmen und Selbstständige.“

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