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Sonntagsfrage SPD verliert zwei Punkte in Forsa-Umfrage, Union gewinnt

Laut dem Forsa würde die SPD heute noch schlechter als bei der Bundestagswahl im September abschneiden. Die AfD wäre nicht mehr dritte Kraft. SPD-Mitglieder fordern eine Tolerierung einer schwarz-grünen Regierung.

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SPD: Martin Schulz verliert bei SPD-Wählern an Zustimmung Quelle: Reuters

In der aktuellen Forsa-Sonntagsfrage für RTL und n-tv gewinnen CDU und CSU zwei Prozentpunkte hinzu, und die SPD gibt zwei Prozentpunkte ab. Die Union steht damit bei 33, die SPD bei 19 Prozent. Bei der Bundestagwahl hatte die SPD 20,5 Prozent erzielt. Dritte Kraft wären die Grünen mit wie in der Vorwoche 12 Prozent. Da die AfD von 12 auf 11 Prozent sinkt, wären die Grünen damit drittstärkste Kraft. Die FDP käme auf 10, die Linke auf 9 Prozent.

Die Daten wurden in der Zeit vom 20. bis 24. November 2017 erhoben. Die Datenbasis betrug 2508 Befragte, die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

In einer weiteren Umfrage fragte Forsa SPD-Mitglieder nach ihrer Zufriedenheit mit dem Vorsitzenden Martin Schulz. Nur 58 Prozent äußerten sich zufrieden. Unter Parteifunktionären betrug der Anteil immerhin 75 Prozent. 67 Prozent aller Parteimitglieder meinen, er solle auch weiterhin Vorsitzender bleiben. Fast ebenso viele sind überzeugt, er sei trotz der Niederlage der richtige Kanzlerkandidat gewesen.

Die Frage, warum die Wahl verloren ging, beantworten die Sozialdemokraten uneinheitlich. 34 Prchrozent meinen, dass die Leistungen der eigenen Partei in der Großen Koalition „nicht genügend wahrgenommen wurden“. 24 Prozent denken, der Wahlkampf sei schlecht geführt worden. 23 Prozent meinen, Martin Schulz sei der falsche Kanzlerkandidat gewesen.

Nur 13 Prozent der SPD-Mitglieder sind laut Umfrage für Neuwahlen. 36 Prozent wollen, dass die SPD wieder mit der CDU/CSU in einer Großen Koalition regiert. 48 Prozent sind dafür, dass die Sozialdemokraten eine schwarz-grüne Minderheitsregierung tolerieren.

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