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Sonntagsfrage Umfragetrend hält an: SPD und Union in weiterer Erhebung gleichauf

Auch in einer neuen Insa-Umfrage liefern sich SPD und Union nun ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Grünen fallen weiter zurück.

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Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz steht während einer Wahlkampfveranstaltung auf dem Karlsruher Marktplatz auf einer Bühne und redet. Quelle: dpa

Union und SPD liegen einer weiteren Wahlumfrage zufolge wieder gleichauf. Im wöchentlichen INSA-Meinungstrend für „Bild TV“ (Dienstag) verliert die CDU/CSU (23 Prozent) zwei Prozentpunkte und landet bei 23 Prozent. Die SPD (23 Prozent) gewinnt drei Prozentpunkte hinzu und ist damit genauso stark wie die Union.

Für die Grünen geht es dagegen weiter abwärts – die von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock angeführte Partei verliert einen halben Punkt und rangiert nun bei 17 Prozent). FDP (13 Prozent) und Linke (sieben Prozent) gewinnen jeweils einen halben Punkt. Die AfD (elf Prozent) hält ihren Wert aus der Vorwoche. Sonstige Parteien kommen zusammen auf sechs Prozent.

„Es bleibt beim Zweikampf zwischen Union und SPD. Sowohl Armin Laschet als auch Olaf Scholz haben gute Chancen auf das Kanzleramt. Auf diese beiden Kandidaten und ihre Parteien spitzt sich der Wahlkampf zu“, sagt INSA-Chef Hermann Binkert.

Olaf Scholz habe dabei die SPD-Wähler deutlich geschlossener hinter sich als Armin Laschet die Unionswähler. „Die Grünen sind mit plus acht Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Bundestagswahl die große Gewinnerin, haben aber im Moment keine Chance auf das Kanzleramt“, so Binkert weiter.

Die Umfrage verstärkt einen Trend, der sich bereits Ende vergangener Woche abzeichnete. Da waren Union und SPD bereits bis auf einen Punkt aneinander angerückt. Gleichzeitig ergaben verschiedene Umfragen verherende persönliche Werte für Union-Kanzlerkandidat Armin Laschet.

Am Wochenende hatte die Union ihren Wahlkampfauftakt in Berlin begannen. Neben Laschet sprachen dort auch die scheidenden Kanzlerin Angela Merkel und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Der Auftritt sollte die lahmende Kampagne des Kanzlerkandidaten in Schwung bringen.

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