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Sonntagstrend Union fällt in Umfrage auf 34 Prozent – den tiefsten Wert seit April

Die Union ist auf den niedrigsten Stand seit sechs Monaten abgerutscht. Von dem Umfragetief von CDU und CSU profitieren Grüne und die SPD.

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CDU und CSU verlieren laut einer Umfrage an Zustimmung: Das dürfte dem CSU-Chef Markus Söder, Noch-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (Mitte) und Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht gefallen. Quelle: dpa

Die Union verliert nach den guten Umfragewerten im Mai weiter in der Wählergunst. Im „Sonntagstrend“ der „Bild am Sonntag“ erreichen CDU und CSU nun zusammen 34 Prozent – das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche.

Weniger Zustimmung erhielt die Union in dieser Umfrage zuletzt in der ersten Aprilwoche, damals kamen die beiden Parteien auf zusammen 33 Prozent. Die bisher besten Werte im laufenden Jahr hatten CDU und CSU Ende Mai mit zusammen 40 Prozent.

Für die Grünen ging es derweil zwei Prozentpunkte nach oben auf nun 20 Prozent. Auch die Sozialdemokraten schneiden mit 17 Prozent (plus ein Prozentpunkt) etwas besser ab als in der Vorwoche. Die AfD verlor im selben Zeitraum zwei Prozentpunkte und steht nun bei neun Prozent, Linke und FDP rutschten leicht auf acht beziehungsweise fünf Prozent ab.

Kretschmer lehnt schwarz-grüne Koalition ab

Auch nach dieser Umfrage kämen Union und Grüne auf eine satte Mehrheit. Allerdings hält Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wenig von einer möglichen schwarz-grünen Koalition nach der nächsten Bundestagswahl. „Nein, ich wünsche mir so eine Koalition nicht“, sagte der CDU-Politiker der „Welt am Sonntag“.

Er wünsche sich „eine Bundesregierung, die sich nicht Mikrosteuerung und Erziehung der Bevölkerung auf ihre Fahnen geschrieben hat“. Die Regierung „sollte Prinzipien vertreten, die Deutschland stark gemacht haben: Wettbewerb, soziale Marktwirtschaft, Offenheit für Technologie. Keine Bevormundung“.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält einen Wahlsieg seiner Partei bei der Bundestagswahl nicht für ausgeschlossen. „Als zweitstärkste Kraft müssen wir um Platz eins kämpfen“, sagte er der „Bild am Sonntag“. Im August hatte er seiner Partei noch empfohlen, nicht vom Kanzleramt zu träumen. Er habe sich von den Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck umstimmen lassen. Er selber sei das Paradebeispiel, „dass das Unerwartete geschehen kann“.

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