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SPD-Chef Schulz schließt Koalition mit Linkspartei nicht aus

Während NRW-Ministerpräsident Kraft nicht mit der Linken regieren will, schließt Martin Schulz eine Koalition im Bund nicht aus. Gleichzeitig erklärt Schulz, warum Kraft trotzdem richtig gehandelt hat.

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Der SPD-Kanzlerkandidat unterstützt die Entscheidung von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, will auf Bundesebene aber anders handeln. Quelle: dpa

Leverkusen Auch nach der Absage der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft an eine Koalition mit der Linkspartei lehnt SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz eine entsprechende Festlegung für den Bund ab.

Der Parteichef sagte am Donnerstag in Leverkusen auf eine entsprechende Frage, Kraft sei gut beraten gewesen, deutlich zu machen, dass mit der Linken in NRW keine Regierung gebildet werden könne. Für die Bundestagswahl gelte: „Wer nach der Bundestagswahl meint, auf der Grundlage unseres Wahlprogramms mit uns zusammenarbeiten zu können, soll auf uns zukommen.“

Kraft hatte der Linkspartei unrealistische und unbezahlbare Forderungen vorgeworfen. In dem bevölkerungsreichsten Bundesland wird am Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Es ist der letzte Stimmungstest vor der Bundestagswahl am 24. September.

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