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SPD-Forderung Arbeitgeber lehnen Bürgerversicherung ab

Arbeitgeber lehnen die SPD-Forderung nach einer Bürgerversicherung im Gesundheitswesen strikt ab. Bessere Bedingungen gebe es durch mehr Wettbewerb, erklärte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.

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Arbeitgeber lehnen die SPD-Forderung nach einer Bürgerversicherung ab Quelle: AP

Die Arbeitgeber lehnen eine von der SPD geforderte Bürgerversicherung im Gesundheitswesen strikt ab. "Um den künftigen Herausforderungen in der Krankenversicherung gerecht zu werden, bedarf es nicht weniger, sondern mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung, der die Kosten dämpft", sagte BDA-Präsident Ingo Kramer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (Montagausgaben). Eine Einheitskasse wäre der falsche Weg, erklärte Kramer und warf der SPD "Etikettenschwindel" vor. Ihre Vorschläge würden für die Patienten schlechtere medizinische Versorgung und höhere Kosten bedeuten, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Eine neue Bundesregierung müsse die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stärken, indem sie den Arbeitgeberbeitrag zur Gesundheitsversicherung weiterhin bei 7,3 Prozent festschreibe, verlangte Kramer. Die Forderung nach einer paritätischen Gesundheitsfinanzierung müsse unter Einbeziehung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall betrachtet werden.

Die SPD will die Parität bei den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung, also gleiche Lasten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, wiederherstellen und dazu die allein von den Beschäftigten zu tragenden Zusatzbeiträge abschaffen. Am liebsten würde sie dies im Rahmen einer Bürgerversicherung umsetzen, die zahlreiche Sozialdemokraten als eine entscheidende Voraussetzung für eine große Koalition genannt haben.

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