SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wirft Trump und AfD Hetze vor

Bei einer Wahlveranstaltung hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz der AfD und Donald Trump Verhetzung vorgeworfen. Diese Politiker seien „Konjunkturritter der Angst“, denen „jede Niedertracht recht sei“.

Der SPD-Kanzlerkandidat zieht einen Vergleich zwischen Trump und der rechtspopulistischen AfD. Quelle: dpa

Berlin/GöttingenSPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat US-Präsident Donald Trump und der AfD Verhetzung vorgeworfen. Trump gehöre zu einer Gruppe von Politikern, die „Konjunkturritter der Angst“ seien und denen „jede Niedertracht recht sei“, sagte Schulz am Mittwoch auf einer SPD-Wahlveranstaltung in Göttingen.

Sie seien Vertreter einer Politik, die „mit ihrer pauschalisierten Herabwürdigung ganzer Bevölkerungsgruppen, aber auch der gezielten Erniedrigung einzelner Personen zur Verrohung der Sitten beigetragen haben, wie wir das noch nie kannten“, kritisierte der SPD-Politiker.

So habe Trump etwa am Dienstag bei seinem Auftritt in Phoenix „gezielt, geplant“ gegen Medien gehetzt, sagte Schulz. „Diesen Leuten wie Donald Trump muss man sich in den Weg stellen und zwar mit klaren deutschen Hauptsätzen“, sagte Schulz, der Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel bereits zuvor mangelnde Deutlichkeit gegenüber dem US-Präsidenten vorgeworfen hatte.

Schulz zog einen Vergleich zwischen Trump und der rechtspopulistischen AfD in Deutschland. „Typen dieser Art haben wir in unserem Land auch“, sagte er und nannte die AfD-Politiker Björn Höcke und Alexander Gauland. „Diese Organisation der Hetzer ist keine Alternative für Deutschland, sie ist eine Schande für Deutschland und sollte nicht in den Bundestag einziehen“, sagte Schulz.

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