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SPD-Parteivorsitz Umfrage bei SPD-Mitgliedern zum Vorsitz – Scholz und Geywitz vorn

Das Rennen um den SPD-Parteivorsitz geht weiter. Laut einer Forsa-Umfrage unter SPD-Mitgliedern ist ein Bewerberteam momentan besonders beliebt.

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Das Bewerberteam liegt mit mehr als zehn Punkten vor allen anderen Kandidaten-Duos. Quelle: dpa

Berlin Im Vergleich der Bewerber-Duos für den SPD-Vorsitz liegen Vizekanzler Olaf Scholz und Klara Geywitz laut einer Forsa-Umfrage unter SPD-Mitgliedern vorn. 26 Prozent der für das RTL/n-tv-Trendbarometer befragten Parteimitglieder würden sich derzeit für sie entscheiden.

Das sind mehr als zehn Punkte mehr als alle anderen Bewerberteams, wie aus der am Montag veröffentlichten Umfrage hervorgeht. Die Befragung von mehr als 1000 SPD-Mitgliedern ist nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Forsa repräsentativ. Die neue SPD-Spitze soll bei einer Mitgliederbefragung im Oktober bestimmt werden.

Das Bewerber-Duo Karl Lauterbach/Nina Scheer liegt der Erhebung zufolge bei 14 Prozent, Gesine Schwan und Ralf Stegner kommen auf 13 Prozent. Für die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping und den niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius sprachen sich 12 Prozent der Befragten aus.

Das Oberbürgermeister-Duo Simone Lange und Alexander Ahrens sowie Europa-Staatsminister Michael Roth mit der früheren NRW-Familienministerin Christina Kampmann liegen jeweils bei 7 Prozent. Für die drei Einzelkandidaten Karl-Heinz Brunner, Robert Maier und Hans Wallow sprachen sich demnach so gut wie keine Befragten aus.

Die Bewerbungsfrist für die Nachfolge der zurückgetretenen SPD-Chefin Andrea Nahles läuft noch bis zum kommenden Sonntag, danach sollen die Bewerber sich bei Regionalkonferenzen vorstellen. Wenn bei der Mitgliederbefragung kein Team oder Einzelbewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommen, ist eine zweite Runde als eine Art Stichwahl vorgesehen. Formal gewählt wird die neue SPD-Spitze dann auf einem Parteitag Anfang Dezember.

Mehr: Michael Roth kandidiert für den Posten des SPD-Chefs. Im Interview attestiert er seiner Partei mangelndes Selbstbewusstsein. Und seine Bewerbung? Ein „Herzensanliegen“.

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