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Staat und Private Bildungsausgaben so hoch wie nie

Staat und Private haben im Jahr 2012 so viel Geld in Bildung investiert wie nie zuvor. Vor allem Kinderbetreuung und Hochschulen haben davon profitiert. Der größte Finanzier bleibt die öffentliche Hand.

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Der größte Teil der Ausgaben wurde in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der dualen Ausbildung investiert. Quelle: dpa

Wiesbaden Die Ausgaben für Bildung in Deutschland sind auf einen Rekordwert gestiegen. Rund 247,4 Milliarden Euro haben der Staat und Private 2012 in Bildung, Forschung und Wissenschaft gesteckt. Das waren 1,9 Prozent mehr als 2011. Damit legen die Ausgaben seit 2004 stetig zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf der Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte. Das Geld kam vor allem der Kinderbetreuung und den Hochschulen zugute.

Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt lag 2012 wie im Vorjahr bei 9,3 Prozent. 2009 hatte er noch 9,5 Prozent ausgemacht. Fast zwei Drittel des Geldes entfallen auf die öffentlichen Haushalte.

Der größte Teil kam mit 134,9 Milliarden Euro der Erstausbildung in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der dualen Ausbildung zugute. Für Weiterbildung, Jugendarbeit, Krippen und Horte wurden 21,7 Milliarden Euro aufgewendet. Diese Ausgaben werden im internationalen Vergleich der Bildungsausgaben nicht mitgerechnet. Für Forschung und Entwicklung wandten Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 65,3 Milliarden Euro auf.

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