Staatsausgaben DIHK-Präsident Schweitzer kritisiert Bundeshaushalt 2014

Exklusiv

Im Interview mit der WirtschaftsWoche wirft DIHK-Präsident Eric Schweitzer der Bundesregierung vor, nicht genug für die Haushaltssanierung zu tun.

DIHK-Präsident Eric Schweitzer übt Kritik an den Anstrengungen der Bundesregierung für einen ausgeglichenen Haushalt. Quelle: dpa

DIHK-Präsident Eric Schweitzer ist unzufrieden mit den Anstrengungen der Bundesregierung für einen ausgeglichenen Haushalt und wirft der Koalition vor, viel zu wenig für mehr Investitionen zu tun. „93 Prozent der Staatsausgaben fließen in den Konsum. Nur sieben Prozent in Investitionen. Dabei steht zum Beispiel unsere Verkehrsinfrastruktur vielerorts vor dem Kollaps“, sagte Schweitzer im Interview mit der WirtschaftsWoche. Schweitzer weiter: „Die Regierung tut bislang zu wenig, um unser Fundament für wirtschaftliches Wachstum zu erhalten.“

Weiter kritisierte der DIHK-Präsident, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble tue nicht genug für die Haushaltssanierung. „Ich habe großen Respekt vor Herrn Schäuble. Er ist für Deutschland in diesen turbulenten Euro- und Bankenkrisenzeiten der richtige Minister“, so Schweitzer. „Bei der Haushaltskonsolidierung kann ich allerdings keine besonderen Leistungen erkennen. Sie erfolgt ausschließlich auf Grundlage der guten Konjunktur, die die Steuereinnahmen sprudeln lässt.“

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