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Staatsschulden Wachsen und inflationieren oder Bankrott gehen

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Eckart Langen v.d. Goltz

Zusätzlich müssen die Zinsen der Hilfskredite innerhalb der EU auf ein verkraftbares Niveau von zwei bis drei Prozent gesenkt werden. Beispiel Japan: Nur durch niedrige Zinskosten von weniger als einem Prozent kann sich das total überschuldete Land vor dem Staatsbankrott retten.

Eine solche Radikalkur der EZB ist unvermeidlich. Entweder lassen die Notenbanken  künftig die Welt weiter in billigem Geld schwimmen oder sie riskieren  eine Neuauflage der Großen Depression der 30er Jahre mit sinkendem Wohlstand, Massenarbeitslosigkeit und sozialen Unruhen. Die EZB hat schon wieder falsche Inflationsängste und spricht jetzt von möglichen Zinserhöhungen. Durch Naturkatastrophen und Spekulationen sind die Rohstoffpreise stark angestiegen. Diese Einflüsse mit höheren Zinsen zu bekämpfen, ist sinnlos. Zinsen sind Kosten und höhere Zinsen lassen die Inflation unnötig anschwellen.

Eine weiter expansive Geldpolitik wird weder zu einer Währungsreform noch zu einem Staatsbankrott oder einer Auflösung des Euro führen. Wachsen und etwas inflationieren ist immer noch besser als Bankrott gehen.

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