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Stadtwerke Schwer verkalkuliert

Nun werden auch die einstigen Fans der Energiewende zur Verlierern und bringen eine Verlängerung der Laufzeit für Atommeiler ins Spiel.

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Gasturbine ohne Leistung: Die konventionellen Kraftwerke hinterlassen tiefe Spuren in den Bilanzen der Stadtwerke, die eigentlich von der Energiewende profitieren wollten. Quelle: Presse

Er nahm sich genau 90 Minuten Zeit, um das ganze Elend der Energiewende in blühenden Farben präsentiert zu bekommen. Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) versammelte die Regional-Versorger-Elite vor zwei Wochen in seinem Düsseldorfer Büro, um sich im Detail über die Verluste einst stolzer Kraftwerksbesitzer zu informieren. Dabei legte er den verdutzten Energiemanagern nahe, sich vor allem den erneuerbaren Energien zuzuwenden und dabei die konventionellen Kraftwerke nicht außer Acht zu lassen.

Lenkdrachen soll Energie gewinnen
Sie sehen aus wie übliche Lenkdrachen, doch sollen sie zukünftig der Gewinnung von Windenergie dienen. Die Technische Universität Delft in den Niederlanden, deren Drache hier zu sehen ist, forscht seit Jahren im Kite Power Projekt an dieser Technologie und hat schon mehrere Prototypen getestet. 2015 könnten laut der Brandenburger Firma Enerkite die fliegenden Kraftwerke auch in Deutschland für Energie sorgen. Die Drachen fliegen dafür in 300 bis 600 Metern Höhe und zapfen dort die konstanten Windströme für die Stromgewinnung ab. Über ein Seil ist der Drache mit einer mobilen Bodenstation gekoppelt. Die Flugsteuerung sowie der Generator laufen per Autopilot. Im Gegensatz zu großen Windanlagen sind die „Energiedrachen“ flexibel einsetzbar, leise und auch noch günstiger. Quelle: Twitter
Die USA setzt ebenfalls auf Fluggeräte zur Energiegewinnung, doch diese ähneln eher einem Flugzeug. Windturbinen aus Glasfasern und Karbon machen dabei die Stromgewinnung in der Luft möglich. Die Forschung des kalifornischen Unternehmens Makani Power an der Airborne Wind Turbine wird unter anderem von Google bezuschusst. Die Turbine, die bis zu 600 Meter hoch fliegt, wird von einem Hauptseil gehalten, während die Luftenergie über ein anderes Seil zum Boden gelangt. Dabei fliegt die Windturbine kreisförmig und quer zum Wind, wodurch sie sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht. Der Prototyp kann sogar teilweise selbstständig den Flugmodus wechseln. Das Unternehmen plant die Windturbinen auch auf der See einzusetzen. Quelle: Twitter
Zumindest auf den Plänen der Konstrukteure bringen diese Windgeneratoren mehr Leistung als konventionelle Windmühlen. Der vertikale "Aerogenerator" wird auf hoher See installiert. Die Stromausbeute liegt bei 10 Megawatt, rund drei Megawatt mehr als die bisher größte Windanlage produziert. Die Spannweite kann nach Angaben des britischen Herstellers Windpower bis zu 230 Meter betragen. Dagegen sehen die bisher üblichen Windmühlen eher schlapp aus - die neuesten Anlagen der konventionellen Bauart sollen nämlich einen Rotorendurchmesser von "nur" 180 Meter haben. Texte: Miguel Zamorano Recherche: Andreas Menn Quelle: PR
Schaut wie eine Steinschleuder aus, ist aber ein Lenkdrache. Die Idee: der Kite-Segel der italienischen Firma Kite Gen ist an einem bewegbaren Arm an zwei Seilen befestig und wird dann auf eine Höhe von 800 bis 1000 Metern gebracht. Dort dreht der Winddrachen konstante Achten und treibt so die Turbine an. Der Vorteil: in mehr als 1000 Meter Höhe bläst der Wind konstanter als in Bodennähe. Bei einer Windgeschwindigkeit von 25 km/h läge die Energieausbeute laut Hersteller bei drei Megawatt. 300 Drachen brächten so die Leistung eines Atomkraftwerks - und da der Wind in der Höhe nahezu durchgehend bläst, gäbe es keine großen Ausfallzeiten. Der Haken: Flugzeuge müssten das Gebiet umfliegen. Das scheint bei der hohen Verkehrsdichte am europäischen Himmel und der Größe der Lenkdrachen-Parks nicht praktikabel. Das Modell ist derzeit noch in der Erprobungsphase. Quelle: PR
Bläst der Wind, dreht sich der Ballon um die eigene Sache und treibt den Rotor an Quelle: PR
Die Windhelix eignet sich für große Eigenheime Quelle: PR
Diese Modell soll sich unauffällig in die Landschaft fügen- Quelle: PR

Geht beides? Offenbar hängt der Minister einem frommen Wunsch nach und weiß selbst nicht mehr weiter. Ziemlich frustriert verließ hernach Sven Becker, Chef des Stadtwerkeverbunds Trianel aus Aachen, zu dem 54 Stadtwerke in Deutschland gehören, die Runde. Das vorherrschende "Strommarktdesign", ließ er im besten Kaderwelsch verlauten, entziehe den Gas- und Kohlekraftwerken die wirtschaftliche Basis.

Gleich nach dem Beschluss der Bundesregierung zum Ausstieg aus der Atomkraft vor gut zwei Jahren sahen sich die Stadtwerke als die Gewinner gegenüber den großen Versorgern E.On, RWE und EnBW mit ihren Atommeilern. Doch diese Einschätzung hat sich gewandelt. Mehr als 50 deutsche Stadtwerke sowie Stadtwerksverbünde schreiben zurzeit mit ihren herkömmlichen fossilen Kraftwerken rote Zahlen, die langfristig tiefe Spuren in den kommunalen Haushalten zu hinterlassen drohen.

Der Grund: Der Solar- und Windstrom überflutet dank seiner Vorfahrtsrechte vor herkömmlichem Strom die Netze. Das zwingt nicht nur Gas-, sondern auch Kohlekraftwerke, von den möglichen rund 8500 Stunden im Jahr nur etwa 300 bis 500 Stunden zu laufen.

Was kostet uns die Energiewende?

Damit machen nicht nur E.On und Co., sondern auch die Stadtwerke Verluste. Auch für sie gilt, dass ein Kohlekraftwerk für einen wirtschaftlichen Betrieb rund 1500 Stunden im Jahr Strom produzieren muss, mindest dreimal so lang wie viele zurzeit. Zudem müsste ein Steinkohlekraftwerk, wäre es denn ausgelastet, mindestens 40 Euro pro Megawattstunde Strom erlösen. Der viele Ökostrom hat den Preis für kurzfristig absetzbaren Strom an der Leipziger Strombörse in den vergangenen zwölf Monaten aber von 60 Euro auf 35 Euro für Lieferung 2014 gedrückt. "Der Branche wird regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen", sagt Trianel-Chef Becker.

Das ganze Drama, das die Energiewende nun auch bei den Stadtwerkern auslöst, lässt sich exemplarisch im westfälischen Lünen beobachten. Trianel hat dort für 1,4 Milliarden Euro ein Steinkohlekraftwerk mit einer Leistung von 750 Megawatt gebaut. Die Anlage läuft gerade im Probebetrieb und soll im September oder Oktober ans Netz gehen. Aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass Lünen ein Zuschussgeschäft wird. Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet Trianel-Chef Becker einen Verlust in Höhe von 100 Millionen Euro. Die Anlage werde nicht die Kapitalkosten verdienen können.

Kalt erwischt

Was Verbraucher zahlen
Stromverbraucher finden bei der Zusammensetzung des Strompreises einen Posten namens EEG-Umlage. Sie ist seit dem Jahr 2000 im Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) verankert, um Ökoenergien zu fördern. Quelle: dpa
Derzeit sind 3,59 Cent je Kilowattstunde zu zahlen. Bei einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden pro Jahr sind das für eine Familie Ökoförderkosten von 125 Euro pro Jahr. Gezahlt wird die Differenz zwischen dem Marktpreis, etwa für eine Kilowattstunde Solarstrom, und dem festen Fördersatz. Ein Beispiel: Quelle: dpa
Derzeit bekommt ein Hausbesitzer mit einer Solaranlage auf dem Dach 19,5 Cent pro Kilowattstunde. Wird der Strom an der Strombörse für 7 Cent verkauft, müssen die Verbraucher 12,5 Cent über die EEG-Umlage bezahlen. Quelle: dpa
Die Verwalter des Umlage-Kontos, die Übertragungsnetzbetreiber, berechnen angesichts der Anlagenzahl und Erfahrungswerten beim Wetter die möglichen Förderzahlungen und geben immer zum 15. Oktober eine Umlage für das kommende Jahr an. Verrechnen sie sich, wird das mit der nächsten Umlage korrigiert. Für 2013 werden Steigerungen bei der Umlage vorausgesagt. Quelle: dpa
Diese wären aber nicht primär dem rasant steigenden Anteil erneuerbarer Energien am Strommix (derzeit 20 Prozent) anzulasten. Industrieunternehmen wurden teilweise von Ökoförderkosten befreit, um sie in Deutschland zu halten. Gleiches gilt für Netznutzungskosten. Lasten werden also auf weniger Schultern verteilt. Quelle: dpa
Hinzu kommt eine teure Marktprämie für Besitzer von Wind- und Solarparks, die Strom selbst vermarkten. Und die mögliche Steigerung liegt in der Umlageberechnung begründet. Da immer mehr Solarstrom mittags den Börsenstrompreis senkt, wächst die Differenz zum Fördersatz und damit die Kosten für die Bürger. Der Solarstrom wird so also Opfer des eigenen Erfolges. Quelle: dpa

Das Desaster hat massive Auswirkungen auf die künftigen Investitionen des Stadtwerke-Verbundes. Bereits im Juli legte das Trianel-Management den Bau eines geplanten Gaskraftwerks in Krefeld auf Eis. Inzwischen stellen die Kommunarden auch ihre Pläne zurück, für die Großindustrie Kraftwerke zu errichten und diese zu betreiben. So plante Trianel im Chemiepark Krefeld-Uerdingen mit Currenta, einer Tochter des Chemieriesen Bayer und Lanxess, den Bau eines weiteren Gaskraftwerks. Dieser wird nun bis zu drei Jahre verschoben. "Die energiepolitischen Rahmenbedingungen", sagt Trianel-Chef Becker, "stehen einer Investitionsentscheidung derzeit entgegen."

Atomausstieg zweifelhaft

Die Not bei den enttäuschten Stadtwerkern ist offenbar so groß, dass sie nun sogar an den erneuerbaren Energien zweifeln. So steht die zweite Baustufe des Offshore-Windparks Borkum zurzeit in den Sternen. Die Anlage in der Nordsee galt als ein Vorzeigeprojekt der Energiewende. An der erster Ausbaustufe mit 40 Windrädern und einer Leistung von 200 Megawatt hatten sich 33 deutsche Stadtwerke aus dem Trianel-Verbund beteiligt. Doch die für Ende 2012 geplante Fertigstellung verzögerte sich, weil Netzanschlüsse fehlten. Nun haben offenbar einige Stadtwerke die Lust verloren, allen voran die Stadtwerke Bochum. Ausgerechnet der mit 20 Prozent größte Investor drohte, bei der für 2015 geplanten zweiten Ausbaustufe über weitere 200 Megawatt nicht mitgehen zu wollen. Nun lässt sich diese wahrscheinlich nur realisieren, wenn andere Gesellschafter einsteigen.

Chronik der Energiewende

Wie falsch die Stadtwerke ihre Chancen durch die Energiewende beurteilt haben, zeigt Iserlohn. In der Hoffnung, dass der Ausstieg aus der Atomwirtschaft blendende Aussichten für technisch hocheffiziente Gaskraftwerke beschert, investierten die Sauerländer vor zwei Jahren in ein neues Gaskraftwerk in Bremen. Doch schon jetzt ist klar: Die Anlage wird so wenig wie die von Trianel in Lünen mit Gewinn arbeiten.

Kalt erwischt wurden auch die Stadtwerke Mainova in Frankfurt, als sie die Bilanz für das vergangene Jahr aufstellten. Der Regionalversorger musste auf eine Beteiligung an einem Kraftwerk im bayrischen Irsching 21,7 Millionen Euro abschreiben. Strom aus dem Irsching-Block 5, einem modernen Gas- und Dampfturbinenkraftwerk, war kaum mehr gefragt. Eigentlich sollte Block 5 im Jahr 4000 Stunden Strom produzieren. In Wirklichkeit waren es nur 500 Stunden. Schließlich gab es eine Einigung des Mitbetreibers E.On mit dem Netzbetreiber Tennet, dass Block 5 die Kosten auch dann erstattet bekommt, wenn er keinen Strom produziert. Die Ausgaben darf Tennet an alle Stromkunden weiterreichen.

Das Kraftwerk ist ein Beispiel für die Schäden durch die Energiewende. Irsching-Block 5 ist erst seit 2010 am Netz und war lange vor der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima im März 2011 geplant worden. Er sollte die Nachfragespitzen abdecken. Dazu schien die Anlage als flexible Ergänzung der vielen Atomkraftwerke in Süddeutschland geeignet.

Keine wirtschaftlichen Alternativen zur Atomkraft?

Günstigerer Strom nicht in Aussicht
Das Vergleichsportal Check 24 zählt aktuell 718 Stromanbieter, die ihre Preise im Januar oder Februar des neuen Jahres erhöhen. Für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 5.000 kWh wird der Strom im Durchschnitt 12,07 Prozent teurer. In den Top-Ten der Grundversorger, die ihre Preise am stärksten erhöhen, befinden sich auf dem zehnten Platz die Stadtwerke Zeil a. Main. Die Kunden müssen hier 17,97 Prozent mehr für ihren Strom bezahlen. Das entspricht bei einem Verbrauch von 5.000 kWh pro Jahr rund 226 Euro mehr als zuvor. Quelle: dpa
Auf dem neunten Platz liegen die Licht-, Kraft- und Wasserwerke Kitzingen GmbH mit einer Differenz von 18,09 Prozent zum alten Preis. Damit verlangt der Versorger 232 Euro mehr für seinen Strom. Quelle: dpa
Die städtischen Werke Borna GmbH befinden sich auf dem achten Platz der Strompreiserhöhungen im neuen Jahr. 18,35 Prozent müssen die Verbraucher mehr bezahlen - das sind 260 Euro mehr als im Vorjahr. Quelle: dpa
Auch in Fürth wird es für Stromkunden teurer: Die infra fürth GmbH verlangt 18,92 Prozent mehr - was 257,50 Euro entspricht. So liegt der Versorger auf Platz sieben. Quelle: dpa
Auf dem sechsten Platz befindet sich die EMB Energieversorgung Miltenberg-Bürgstadt GmbH & Co. KG mit einer Preiserhöhung von 19,05 Prozent. Hier müssen Verbraucher 236 Euro auf den alten Preis draufzahlen. Quelle: dpa
Den fünften Platz erreichen die Stadtwerke Borken/Westf. GmbH. Der Grundversorger hat seine Preise um 19,12 Prozent erhöht, was für den Verbraucher bedeutet, dass er 232 Euro mehr zahlen muss als zuvor. Quelle: dapd
Mit einer Erhöhung um 19,13 Prozent liegen die Stadtwerke Straubing Strom und Gas GmbH auf Platz vier. Hier muss der Verbraucher bei einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh 230,50 Euro zusätzlich zahlen. Quelle: dpa

Zwar machte dem der Beschluss der Bundesregierung zum schnellen Ausstieg aus der Atomkraft einen Strich durch die Rechnung. Dafür hofften die Mainova-Manager, der schnell anschaltbare Gas-Block könnte in Zeiten stark schwankenden Stromaufkommens der wachsenden Wind- und Solaranlage als wertvoller Puffer dienen. Doch der Ökostrom breitete sich so schnell aus, dass der Block für 2012 zum Verlustbringer wurde und tiefe Spuren in der Mainova-Jahresbilanz hinterließ. Das Ergebnis im Segment Stromversorgung belief sich bei der Halbjahresbilanz 2013 vorige Woche noch auf einen Verlust in Höhe von drei Millionen Euro.

Die Energiewende wird immer teurer

Immerhin weiß Mainova-Chef Constantin Alsheimer einen Ausweg aus der Krise. Mainova hat 10,4 Prozent am Wiesbadener Windparkentwickler ABO Wind erworben, der zu den größten Windparkprojektierern in Europa gehört.

Deutschland



Natürlich verbinden die Stadtwerker und andere Energieversorger mit ihrem Klagen über die mangelnden Verdienstmöglichkeiten mit konventionellen Kraftwerken auch eine bestimmte Absicht: nämlich mehr Geld vom Staat oder den Stromkunden. So fordert Trianel-Chef Becker ganz offen einen festen Obolus für die Bereitstellung von Kraftwerkskapazitäten. Der würde nach seiner Rechnung den Strompreis um einen Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Für eine vierköpfige Familie bedeutete dies einen Mehrbetrag von vier Euro monatlich. Den großen Versorgern brächte dies zwei bis sechs Milliarden Einnahmen.

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, verweist Trianel-Chef Becker auf das magische Ausstiegsjahr für die Kernkraft in Deutschland: "Es besteht die Gefahr, dass die Atomkraftwerke über das in der Energiewende festgelegte Datum des Ausstiegs 2022 länger laufen müssen." Dann sind 13.000 Megawatt abgeschaltet, für die es nach heutiger Sicht zumindest keinen wirtschaftlichen konventionellen Ersatz gibt.

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