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Städteranking 2018 Hier passt für Familien (fast) alles

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Wo gibt es noch genügend Ausbildungsplätze?

Für diejenigen, die kein Studium anstreben, ist es wichtig, wo es viele Ausbildungsplätze gibt. Gerade die Eltern wollen wissen, ob ihre Kinder nach der Schule einen guten Job finden können. Die Empfehlung der WiWo-Metropolenrangliste ist eindeutig: Ziehen Sie in den Süden; dort gibt es die meisten Betriebe, die in Nachwuchs investieren und ausbilden.

Spitzenreiter ist Regensburg. Dort kommen auf 100 Interessenten ganze 120 Plätze – zwölf mehr als noch vor fünf Jahren. In Würzburg sind es 111 Angebote (plus 6). Freiburg 110, Erlangen (109), Fürth und Nürnberg (je 109) sind in Reichweite. In Kiel und Krefeld hingegen ist die Auswahl geringer; auf 100 Interessenten gibt es dort nur gut 90 Lehrstellen. Beide Städte haben sich in dieser Kategorie negativ entwickelt – sie sind im Fünf-Jahres-Vergleich unter den schlechtesten drei deutschen Städten.

Und für Mama und Papa? Ist in Ingolstadt (75), Heilbronn (73) und Wolfsburg (72) die Wahrscheinlichkeit am größten, nicht arbeitslos zu werden. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen den 15 und 65-Jährigen liegt dort bei über 70 Prozent. Anderswo sind die Aussichten weniger gut: In Heidelberg und Trier liegt die Quote nur bei 54 Prozent.

Diese Städte haben sich am besten entwickelt
Nürnberg Quelle: imago images
Regensburg Quelle: imago images
Augsburg Quelle: imago images
Heilbronn Quelle: imago images
Würzburg Quelle: imago images
Wolfsburg Quelle: dpa
Frankfurt am Main Quelle: dpa

Was ist die sicherste Stadt Deutschlands?

Was nützt es, wenn der Job stimmt und die Kinder versorgt sind, die Familie aber abends Angst haben muss, die Straße zu betreten? Wenige Straftaten und eine gute Polizeiarbeit geben ein Gefühl von Sicherheit – und das steigert die Lebensqualität. Besonders unsicher lebt es sich in der Hauptstadt. In Berlin gab es zuletzt über 14.000 Straftaten je 100.000 Einwohner. Und die Berliner Sicherheitskräfte kommen auch nur wenigen Tätern auf die Spur; die Aufklärungsquote liegt gerade einmal bei 43 Prozent. 

Die beste Polizei hat Augsburg – sie klärt 70 Prozent der Fälle auf, fast genauso erfolgreich sind ihre Kollegen in Offenbach am Main und in Dresden (je 69). Und: Besonders sicher dürfen sich auch die Einwohner von Fürth, Erlangen und Salzgitter fühlen. Denn in diesen Städten passieren verhältnismäßig gesehen die wenigsten Straftaten.

Wo gibt es viele Ärzte und Krankenhäuser?

Wer hierzulande Arzt oder Krankenhaus braucht, sollte idealerweise im Süden der Republik leben. In Erlangen gibt es pro 100.000 Einwohner so viele Krankenhausbetten wie nirgends sonst in Deutschland – fast 200 nämlich. Ähnlich gut ist die Versorgung in Heidelberg (189) und Regensburg (188). Und im Ärzte-Ranking steht Freiburg im Breisgau auf dem Spitzenplatz. Dort gibt es pro 100.000 Einwohner 391 Ärzte, gefolgt von Heidelberg mit 388.

Zwar kann das Ranking der WirtschaftsWoche nicht die Qualität der Ärzte und Hospitale bewerten. Fest steht: In Salzgitter müssen sich die Bewohner schon fast fürchten, kein Bett im Krankenhaus zu bekommen. Pro 100.000 Einwohner stehen nur 43 zur Verfügung – verglichen mit dem Spitzenreiter ist das nur ein Fünftel. Schlecht ist die Versorgung auch in Wolfsburg (44) und Mülheim an der Ruhr (53).

Und wer mit kranken Kindern schnell einen Arzt sucht, hat es gerade im Ruhrgebiet schwer. Die letzten elf Plätze im WiWo-Ranking belegen Städte aus dieser Region. Schlusslicht ist Dortmund (131 Ärzte pro 100.000 Einwohner). Schlecht ist die Lage auch in Gelsenkirchen (143) und Hamm (144).

Gibt es noch Platz zum Spielen?

Weiche Wohlfühlfaktoren zum Schluss. Gerade mit kleineren Kindern ist es im Alltag manchmal einfach nur das Beste, sich ein wenig im Grünen zu bewegen – auf Spielplätzen und in Parks, in Wäldern und an Seen. Besonders erholsam ist es in Pforzheim; mehr als jeder zweite Quadratmeter ist dort nicht versiegelt oder verbaut. Auch Darmstadt und Freiburg im Breisgau haben besonders viele Erholungsflächen. Länger müssen schon die Einwohner von Oldenburg, Mainz und Erfurt danach suchen. In diesen Städten sind nur etwas mehr als zehn Prozent der Flächen „naturnah“, wie Statistiker es ausdrücken.

Und schnelles Internet?

Doch die Jugend von heute spielt nur noch selten im Grünen, sondern sitzt in ihrer Freizeit eher vor dem Computer oder an der Spielekonsole. Dafür nötig: schnelles Internet. Besonders dicht ist der Zugang in Regensburg, Köln und Leverkusen. Dort verfügen fast alle Haushalte über Internetzugänge von 50 Mbit pro Sekunde oder mehr. Digital weniger flink ist der Osten. In Chemnitz und Halle (Saale) können sich jeweils nur drei Viertel der Haushalte über einen schnellen Internetzugang freuen.

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