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Standort Deutschland Ex-SAP-Chef Kagermann fordert mehr Staat

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Kagermann hält Scheitern des Atomausstiegs für möglich

Henning Kagermann hält ein Scheitern des Ausstiegs aus der Atomenergie in Deutschland für möglich. „Der Ausstieg kann klappen, aber auch scheitern. Bis jetzt sind zentrale Fragen ungeklärt“, sagte Kagermann im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. So wolle die Bundesregierung künftig nicht nur mehr regenerative, sondern auch mehr dezentrale Stromerzeugung. Nach einer neuen Studie von Acatec erfordere eine dezentrale Versorgung jedoch neben dem Ausbau der Fernleitungen auch einen massiven Ausbau der regionalen Verteilungsnetze. „Das würde mehr kosten und ungleich länger dauern“, so Kagermann. Würde die Grundsatzentscheidung dazu nicht bald fallen, sieht Kagermann erhebliche negative Folgen. „Dann wird von allem ein bisschen gemacht, nichts wird vollständig sein, alles dauert länger und wird erheblich teurer.

Kagermann zählt zu den profiliertesten Berater der Bundesregierung und steht unter anderem der Nationalen Plattform Elektromobilität vor, in der Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Politik die Einführung von Elektroautos in Deutschland vorantreiben.

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