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Statistisches Bundesamt Bevölkerung steigt auf mehr als 81 Millionen steigen

Deutschlands Bevölkerung ist nach Schätzungen des Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr zum vierten Mal in Folge gewachsen. Das zeigt eine Schätzung des Statistischen Bundesamts.

Welche Länder überaltern
Platz 8: Schweden Quelle: dapd
Platz 7: Portugal Quelle: REUTERS
Senioren beim Nordic-Walking Quelle: dpa
Griechenland Quelle: dpa
Platz 10: Finnland Quelle: dapd
Platz 5: Bulgarien Quelle: Reuters
Platz 4: Italien Quelle: dapd

Deutschland wächst weiter. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamts dürfte die Einwohnerzahl mittlerweile von knapp 80,8 Millionen am Jahresanfang um rund 300.000 auf knapp 81,1 Millionen Menschen am Jahresende deutlich gestiegen sein. Grund sei das positive Wanderungssaldo - also die Tatsache, dass 2014 mehr Menschen ein- als auswanderten. Das habe Bevölkerungsverluste durch niedrige Geburtenraten mehr als ausgeglichen, erklärten die Statistiker.

Dazu trägt vor allem die hohe Zuwanderung bei. Aus dem Ausland kamen mindestens 470.000 Menschen mehr nach Deutschland als weggingen. Die genaue Zahl steht noch nicht fest.

„Als eine Ursache hierfür kann die ab 2014 für Rumänien und Bulgarien geltende vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit angesehen werden“, erklärt Statistiker Reinhold Zahn. Die Wirtschafts- und Finanzkrise in einigen europäischen Ländern sowie steigende Asylbewerberzahlen sind nach Einschätzung anderer Fachleute ebenfalls wichtige Gründe.

Die jüngsten Länder der Welt
Familie mit Kind Quelle: dpa
Kinder spielen mit Wasser Quelle: dpa
Junge aus Vanuatu Quelle: Graham Crumb
Kinder in Brasilien Quelle: dpa
Kinder in Japan Quelle: AP
Aus Mali geflüchtete Kinder Quelle: dpa
Kinder in Angola Quelle: Paulo César Santos

Der Höchststand im wiedervereinigten Deutschland von einem Zuwanderungsplus von 782 000 Menschen im Jahr 1992 wurde 2014 nach der Schätzung nicht erreicht; die 462.000 aus dem Jahr 1993 aber übertroffen, wie Zahn sagte. 2013 waren rund 429.000 Menschen mehr aus dem Ausland gekommen als dorthin gegangen.

Das seit 1972 bestehende Geburtendefizit - die Differenz aus Geburten und Sterbefällen - lag im vergangenen Jahr zwischen 190.000 und 215.000 und damit etwa auf Vorjahresniveau (212.000). Die Zahl der Geburten geben die Statistiker für das vergangene Jahr mit 675.000 bis 700.000 Babys an (2013: 682.000 Neugeborene). Gestorben sind 2014 zwischen

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