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Streit um Castortransporte Weitere Niederlage für Neckarwestheim

Die Gemeinde Neckarwestheim kämpft gegen Castortransporte auf dem Neckar – bisher vergeblich. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wies eine Klage der Gemeinde zur Aufschiebung eines Transports zurück.

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Insgesamt sollen 342 ausgediente Brennelemente in das etwa 50 Kilometer entfernte Zwischenlager gebracht werden. Quelle: dpa

Neckarwestheim Im Streit um Atommülltransporte auf dem Neckar hat die Gemeinde Neckarwestheim eine weitere Niederlage vor Gericht erlitten. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) wies am Freitag die Beschwerde der Gemeinde ab, mit der sie eine Aufschiebung der Transporte vom stillgelegten Atommeiler Obrigheim ins Zwischenlager Neckarwestheim erreichen wollte. Die Vorbereitungen für die nächsten Transporte würden fortgesetzt, teilte der Betreiber EnBW weiter mit. Die Gemeinde darf aber nochmals Stellung nehmen, bevor das OVG in der Hauptsache entscheidet, ob die Transporte doch noch untersagt werden.

Die ersten Castoren mit ausgedienten Brennelementen, der bundesweit erste Transport hoch radioaktiven Atommülls auf einem Fluss, waren bereits Ende Juni ins Zwischenlager Neckarwestheim gebracht worden. Mittelfristig sind vier weitere Transporte mit je drei Castoren geplant. Insgesamt sollen damit 342 ausgediente Brennelemente in das etwa 50 Kilometer entfernte Zwischenlager gebracht werden.

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