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Studie Vertrauen der Deutschen ins Gesundheitssystem sinkt

Die Deutschen haben das Vertrauen in die Krankenversicherung weitgehend verloren.

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Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Heidelberger Sinus-Instituts im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung. In allen gesellschaftlichen Milieus und Einkommensgruppen herrsche die Meinung, „dass aus Kostengründen schon jetzt medizinisch notwendige oder sinnvolle Behandlungen nicht mehr übernommen werden“, wie es in der Analyse heißt.

Die Bürger machten die Erfahrung, dass das Gesundheitssystem „kompliziert und zu teuer“ sei und „dass der Beitragssatz immer weiter steigt“. Konkret beschrieben die Bürger die Gesundheitsvorsorgung mit den Einschätzungen: „Intransparenz des Systems, Ohnmacht des Einzelnen, Zukunftsangst.“

Die Sinus-Forscher greifen für ihre qualitative Auswertung auf über 70.000 Befragungen und 120 mehrstündige Einzelinterviews zurück. Sowohl Gut- als auch Kleinverdiener sehen Solidarität zwischen Gesunden und Kranken als Kerngedanken der Krankenversicherung. Die Studie „Chancengerechtigkeit im Gesundheitssystem“ wird am Montag offiziell vorgestellt.

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