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Studie Zahl der Spender in Deutschland sinkt auf Tiefststand

Noch nie haben so wenig Deutsche sich für gemeinnützige Zwecke von ihrem Geld getrennt, das zeigt eine neue Studie der Gesellschaft für Konsumforschung. Ein trauriger Rekord.

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Mehr als eine Million Menschen haben sich im Vergleich zum Vorjahr gegen eine Spende entschieden. Quelle: dpa

Berlin Die Zahl der Spender ist in Deutschland auf einen Tiefststand gesunken. Rund 21 Millionen Menschen gaben 2017 Geld an gemeinnützige Organisationen - etwa 1,1 Million weniger als 2016, wie der Deutsche Spendenrat am Montag in Berlin mitteilte.

Das sei der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005 und ein Rückgang von insgesamt neun Prozent, sagte die Geschäftsführerin des Spendenrats, Daniela Geue. „Die Entwicklung treibt uns um. Man muss sich angucken, woran das liegt“, so Geue. Mit rund 5,2 Milliarden Euro blieb die Gesamtsumme allerdings relativ stabil im Vergleich zum Vorjahr, da die Spender häufiger Geld ausgaben.

Die Studie zum privaten Spendenaufkommen wurde von der Gesellschaft für Konsumforschung erstellt. Sie basiert auf einer schriftlichen Befragung von 10.000 Menschen. Der Deutsche Spendenrat ist Dachverband von 65 Spenden sammelnden, gemeinnützigen Organisationen.

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