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Stuttgart Beim Niveau ist die Ländle-Hauptstadt unter den Top Ten - doch die Krise versetzte ihrer Arbeitsmarkt- und BIP-Performance einen Dämpfer

Stuttgart belegt mit 110,0 Punkten Platz 23 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Stuttgart mit 64,7 Punkten auf Platz sieben und beim Dynamikranking mit 45,3 Punkten auf Platz 84. Wo die Stärken von Stuttgart liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Stuttgart verbesserte sich in der Zeit von 2004 bis 2009 um 2,4 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,2 Prozentpunkte gestiegen. Stuttgart erreicht damit Platz sieben.In der Zeit von 2004 bis 2008 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Stuttgart um 0,8 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,4 je Einwohner. Platz 20 von 100.Stuttgart erlebte in der Zeit von 2004 bis 2009 einen Einwohner-Zuwachs von 1,9 Prozent: Rang 25. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte sank die Einwohnerzahl um 0,1 Prozent.

Niveauranking

21,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Stuttgart haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 11,8 Prozent. Rang drei für Stuttgart.Die Einkommensteuerkraft in Stuttgart belief sich im Jahr 2008 auf 449 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 325 Euro. Damit findet sich Stuttgart auf Rang acht von 100 wieder.Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Stuttgart einen Indexwert von 113,1 Punkten. Platz neun im Städtevergleich.Im Jahr 2008 lag das verfügbare Einkommen je Einwohner in Stuttgart bei 22.509 Euro. Durchschnitt sind 18.418 Euro. Das ergibt Rang neun für Stuttgart.

Schwächen

Dynamikranking

Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Stuttgart um 4,9 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2004 bis 2009 um 9,2 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 99.Von 2004 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Stuttgart um 3,3 Prozent. Im Mittel der 100 Städte im Ranking wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 11,6 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 93 für Stuttgart.Von 2004 bis 2009 sank die Arbeitslosenquote in Stuttgart um 0,7 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 2,3 Prozentpunkte. Rang 83 für Stuttgart.

Niveauranking

2009 waren in Stuttgart 56,1 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 57,0 Prozent. Platz 61 für Stuttgart.Im Jahr 2009 registrierte man in Stuttgart 10.012 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.198 Delikte). Daraus folgt Rang 57.

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