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Tarifstreit Warnstreiks im öffentlichen Dienst angelaufen

Im öffentlichen Dienst setzen sich am Dienstag aufgrund des Tarifstreits bundesweit die Warnstreiks fort. Die Gewerkschafter fordern Verbesserungen von sechs Prozent – zu hoch für die Tarifgemeinschaften der Länder.

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Im Öffentlichen Dienst wird gestreikt. Quelle: dpa

Berlin Im Tarifstreit des öffentlichen Diensts der Länder haben die Gewerkschaften am Dienstag ihre Warnstreiks fortgesetzt. In Bayern machten am frühen Morgen Mitarbeiter der Autobahn- und Straßenmeistereien den Anfang, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi sagte.

Auch in Hamburg versammelten sich Streikende zu Protestaktionen. Demonstrationen, Kundgebungen und Arbeitsniederlegungen waren zudem in Bremen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Berlin geplant. In der Hauptstadt wollten sich unter anderem Erzieher und angestellte Lehrer beteiligen; zum Teil bleiben Schulhorte komplett geschlossen.

Die Gewerkschaften fordern Verbesserungen von insgesamt sechs Prozent. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt dies als zu hoch ab. Mit den Aktionen wollen die Landesbediensteten den Druck erhöhen. Die dritte und vorerst letzte geplante Verhandlungsrunde findet am Donnerstag und Freitag in Potsdam statt.

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