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Tarifverhandlungen 2013 Lohn der kargen Jahre

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Die Verlierer sind die Arbeitnehmer mit geringer Qualifikation

Hier arbeiten die am besten bezahlten Chefs
Platz eins belegt die Chemiebranche. Bei ihren Führungskräften punkten die Chemieriesen mit den größten Gehältern: 145.000 Euro im Jahr zahlen sie ihren Chefs im Schnitt. Quelle: dpa
Etwas weniger bekommen die Kräfte, die in der Bergbauindustrie die Spitzenpositionen besetzen. 139.000 Euro erhalten sie im Jahr. Quelle: AP
Platz drei belegt der Einzelhandel. Hier bekommen die Spitzenkräfte 135.000 Euro im Jahr ausgezahlt. Quelle: dpa
Auch die Finanzdienstleister zeigen sich nicht knauserig, wenn es um die Bezahlung ihrer Manager geht. 131.000 Euro bekommen sie im Schnitt und liegen gleichauf bei den Führungskräften der Versicherungsbranche. Quelle: REUTERS
Bei Pharmaunternehmen bekommen die Führungskräfte im Schnitt 126.000 Euro im Jahr. Damit belegt die Branche den fünften Platz. Quelle: dpa
Platz sechs geht an Unternehmensberatungen. Diese vergüten ihre Chefs mit durchschnittlich 125.000 Euro jährlich. Quelle: dpa
Platz sieben belegen die Papierhersteller. Diese zahlen ihren Führungskräften 124.000 Euro im Jahr. Quelle: ZB

Am kräftigsten zogen jedoch die Bezüge von Fachkräften wie Meistern oder Akademikern an (plus fünf Prozent) sowie die von leitenden Angestellten (plus sieben Prozent). Die Ungleichheit bei den Verdiensten hat demnach weiter zugenommen.

Der zweite Wermutstropfen betrifft die Summe aller Löhne, also das, was die Gesamtheit aller Arbeitnehmer erhält. Sie hängt nicht nur vom Durchschnittslohn ab, sondern auch davon, wie viele Menschen überhaupt eine Arbeit haben.

Zuletzt lebte Deutschland in einer idealen Wirtschaftswelt: Nicht nur der Durchschnittslohn stieg hierzulande, sondern auch die Zahl der Arbeitnehmer legte zu und die der bezahlten Arbeitsstunden auch. Allein im vergangenen Jahr kamen in Deutschland mehr als 400.000 Menschen zusätzlich in Beschäftigung. Das trug dazu bei, dass die Lohnsumme sogar um fast vier Prozent zulegte.

In Arbeit
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Mit diesem schönen Zusatzeffekt ist nun aber künftig nicht mehr zu rechnen. Den Prognosen zufolge, wird es in diesem Jahr eher weniger zu tun geben, und es werden kaum neue Stellen hinzukommen. Menschen, die eine neue Arbeit suchen, müssen sich auf die neue Realität einstellen: 2013 wird eher schwieriger für sie werden, als es das abgelaufene Jahr war.

Dieser Artikel ist zuerst auf zeit.de erschienen!

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