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Tarifverhandlungen Gefährliche Forderung der IG Metall

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Deutschlands Stärke nicht aufs Spiel setzen

Der Tarifkalender 2012
Ein Postbote fährt mit seinem Fahrrad die Post aus. Quelle: dpa
Eine Kundenberaterin der Sparkasse berät eine Frau über Geldanlagen Quelle: dpa
Ein Hausarzt nimmt in seiner Praxis einem Patienten Blut ab. Quelle: dpa
Eine Auswahl von Mobilfunk-Telefonen iin einem "T-Punkt" Quelle: AP
Ein Polizeibeamter vor der neuen Präsenzwache Marstall in Hannover Quelle: dpa
Ein Busfahrer vor stehenden Bussen Quelle: REUTERS
Eine Erzieherin mit vier Kindern in einer Kindertagesstätte Quelle: dpa

Die Lohnstückkosten in Deutschland blieben seit Mitte der Neunzigerjahre nahezu stabil, während sie in vielen anderen Industriestaaten nach oben schossen. Belohnt wurde dies durch eine hohe Wettbewerbsfähigkeit, die vor allem die Südländer den Deutschen neiden.

Doch auch die Nordeuropäer schauen zu Deutschland hoch: Die starke deutsche Exportwirtschaft hat dazu beigetragen, dass der Anteil der Beschäftigten in der Industrie an allen Beschäftigten in Deutschland mit 33 Prozent um ein Viertel höher ist als in Frankreich und fast doppelt so hoch wie in Großbritannien. Deutschland ist so stark wie nie. Das sollte man nicht aufs Spiel setzen.

In Arbeit
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Am Dienstag wird der Vorstand der IG Metall seine Empfehlung bekannt geben, Ende Februar wird feststehen, wie viel die Metaller letztendlich fordern werden. Zu kräftige Lohnerhöhungen wären falsch. Vorbild für die Tarifrunden in diesem Jahr sollte die deutsche Lohnpolitik der vergangenen Jahre sein – und nicht die der Nachbarn.

Allerdings dürfen die Arbeitgeber nicht allzu knauserig sein: Inflationsausgleich und Produktivitätswachstum müssen drin sein. Sonst fühlen sich die Arbeitnehmer, die seit Jahren viel Verständnis für die Argumente der Arbeitgeber zeigen, zu Recht über den Tisch gezogen.

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