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Tarifverhandlungen IG Metall droht mit Warnstreiks in der Stahlindustrie

Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld für die Stahl-Beschäftigten. Auch die dritte Verhandlungsrunde endete ohne Angebot der Arbeitgeber.

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Die Gewerkschaft droht mit Streiks in der Stahlindustrie in NRW, Niedersachsen und Bremen. Quelle: dpa

Düsseldorf In der Stahlindustrie in mehreren Bundesländern könnte es von der kommenden Woche an Warnstreiks geben. Die IG Metall verließ am Freitag die dritte Verhandlungsrunde in Düsseldorf schon nach 15 Minuten, weil die Arbeitgeber erneut kein Angebot vorgelegt hätten.

„Ohne Angebot ergeben Verhandlungen derzeit keinen Sinn“, begründete der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Knut Giesler, den Schritt. Er werde der Tarifkommission der Gewerkschaft deshalb empfehlen, zu Warnstreiks ab der kommenden Woche aufzurufen.

Die Tarifverhandlungen betreffen rund 72.000 Beschäftigte der Branche in NRW, Niedersachsen und Bremen. Die IG Metall ist unter anderem mit der Forderung nach sechs Prozent mehr Geld sowie der Einführung eines Urlaubsgelds von 1800 Euro in die Verhandlung gegangen. Die Gewerkschaft fordert zudem, dass die Urlaubsvergütung auf Wunsch der Beschäftigten auch in freie Tage umgewandelt werden kann.

Ein Sprecher der Arbeitgeber sagte, man sei grundsätzlich bereit, darüber zu reden. Es müssten aber noch viele Details geklärt werden, bevor Zahlen genannt werden könnten. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 18. Februar.

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