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Terrorverdacht Festgenommener Tunesier hatte wohl Pläne für Biobombe

Gegen den Mitte Juni festgenommene Tunesier wird vorgeworfen, vorsätzlich biologische Waffen hergestellt zu haben.

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Der Mann soll in seiner Wohnung das hochgiftige Rizin hergestellt haben. Quelle: imago/Eibner

Düsseldorf Der in Köln festgenommene Tunesier hat nach Angaben von BKA-Präsident Holger Münch offenbar einen Anschlag mit einer Biobombe geplant. Der Mann habe konkrete Vorbereitungen dafür getroffen, sagte Münch am Mittwoch dem RBB-Inforadio. Er habe das hochgiftige Rizin hergestellt. Zudem seien bei Durchsuchungen Gegenstände gefunden worden, die zur Herstellung eines Sprengsatzes dienen könnten. Dies sei insgesamt ein in Deutschland einmaliger Vorgang. Welches Ziel der Mann für einen Anschlag gehabt habe, sei aber unklar.

Gegen den Mitte Juni festgenommenen Tunesier war Haftbefehl wegen des Verdachts auf Vorbereitung eines Anschlags erlassen worden. Laut Bundesanwaltschaft wird dem 29-Jährigen vorgeworfen, vorsätzlich biologische Waffen hergestellt zu haben. Darüber hinaus bestehe gegen ihn der Anfangsverdacht für die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

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