Teuerungsrate Inflation in der Eurozone geht weiter zurück

Die Inflation in der Eurozone ebbt weiter ab: Die jährliche Teuerungsrate ist im März auf 1,7 Prozent gesunken - Volkswirte hatten dies erwartet. Grund dafür sind vor allem sinkende Benzinpreise.

Wo die Preise explodieren
Frau in Supermarkt Quelle: dpa
Brot Quelle: dpa
Eine Frau beißt in Schokolade Quelle: dpa
Kaffeebohnen Quelle: dpa
Drehstromzähler Quelle: dpa
Grillwürstchen Quelle: dpa
Jemand tankt Quelle: dpa

Die Inflation in der Euro-Zone ist wegen sinkender Benzinpreise auf dem Rückmarsch. Die Jahresteuerung fiel im März auf 1,7 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit August 2010, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Im Februar waren es noch 1,8 Prozent. Tanken verbilligte sich binnen Jahresfrist um 2,4 Prozent. Telefonieren sowie Surfen im Internet kostete rund 5,5 Prozent weniger als im April 2012.

Im Februar war die Inflation erstmals seit November 2010 unter das von der Europäischen Zentralbank angepeilte Ziel von knapp zwei Prozent gefallen.

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Damit herrscht weitgehend Preisstabilität, die die Europäische Zentralbank (EZB) bei Werten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet sieht. Die abebbende Inflation erhöht den Spielraum der EZB, die Zinsen vom Rekordtief von 0,75 Prozent wegen der Konjunkturflaute erneut zu senken. EZB-Präsident Mario Draghi hatte sich jüngst ein Hintertürchen offengelassen, um die Geldpolitik weiter zu lockern.

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