WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Trotz Pleiterückgang Insolvenzgeldausgaben stiegen 2017 um 91,5 Millionen Euro

Exklusiv
Wie die WirtschaftsWoche erfuhr, stiegen die Insolvenzgeldzahlungen 2017 deutlich an.

Zwar sind die Firmeninsolvenzen im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung 1999 zurückgegangen, aber die Insolvenzgeldzahlungen sind 2017 deutlich teurer geworden.

Obwohl die Zahl der Firmeninsolvenzen 2017 auf den niedrigsten Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung 1999 zurückging, stiegen die Insolvenzgeldzahlungen deutlich an, berichtet die WirtschaftsWoche. Insgesamt 686,7 Millionen Euro, gut 15 Prozent mehr als 2016, flossen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit als Lohn- und Gehaltszahlungen an Beschäftigte, deren Unternehmen Insolvenz angemeldet hatten. 2016 waren es nur 595,2 Millionen Euro. Für das laufende Jahr kalkuliert die Bundesagentur mit Ausgaben von 800 Millionen Euro. Trotzdem „rechnen wir nicht mit einem Anstieg der Insolvenzzahlen“, sagte ein Sprecher der Arbeitsagentur dem Magazin. Vielmehr wurde der Finanzhaushalt bereits Anfang November aufgestellt und ein Sicherheitspuffer eingeplant.

Das Insolvenzgeld wird über eine von den Arbeitgebern monatlich zu zahlende Umlage finanziert, die von der Bundesagentur für Arbeit verwaltet wird.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%