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Um Abschiebung zu entgehen Afghanische Asylbewerber geben Taliban-Zugehörigkeit an

Am Donnerstag wurden 34 Männer nach Afghanistan zurückgeschickt. Viele Flüchtlinge geben inzwischen an, dass sie in ihrer Heimat für die Taliban gekämpft haben. Damit soll die Abschiebung verhindert werden.

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Um einen Abschiebestopp zu erzwingen, geben immer mehr afghanische Asylsuchende an, Mitglied der Taliban gewesen zu sein. Quelle: dpa

Berlin Um einer Abschiebung zu entgehen, bezichtigen sich laut einem Medienbericht immer mehr afghanische Flüchtlinge, in ihrer Heimat für die Taliban gekämpft zu haben. Das berichtet die „Welt“ (Samstag) unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise. Eine Behördensprecherin sagte dem Blatt demnach, dem Bundesinnenministerium sei der Sachverhalt bekannt. Dabei gehe es um Angaben Asylsuchender, wonach sie selbst oder ihre Familienmitglieder die Taliban unterstützt hätten oder von den Islamisten zur Zusammenarbeit gezwungen worden seien.

„Diese Behauptungen können zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens des Generalbundesanwalts wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland führen“, zitiert die „Welt“ die Sprecherin. Ein solches Ermittlungsverfahren würde dem Bericht zufolge einen Abschiebestopp nach sich ziehen.

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