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Umfrage Deutsche sehen Klimaschutz und Zuwanderung als drängendste Probleme

Die Mehrheit der Wahlberechtigten sorgt sich laut Forsa-Umfrage vor allem beim Thema Klimaschutz und Zuwanderung. Auch das Agieren von Politikern sehen viele als Problem.

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39 Prozent der Westdeutschen und 28 Prozent der Ostdeutschen benannten den Klimaschutz als größtes Problem. Quelle: dpa

Berlin Der Klimaschutz und die Zuwanderung von Flüchtlingen sind nach einer Umfrage für eine breite Mehrheit der Wahlberechtigten zurzeit die drängendsten Probleme. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten RTL-„Trendbarometer“ des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervor. Demnach nannten 37 Prozent der mehr als 5000 Befragten den Umwelt- und Klimaschutz als Problem Nummer eins, 29 Prozent die Auswirkungen der aktuellen Zuwanderungspolitik. Dabei war die Frage offen formuliert, vorgegebene Antworten gab es nicht, es konnten drei Probleme benannt werden.

25 Prozent der Befragten sahen das Agieren von Politikern und Parteien als drängendes Problem. 13 Prozent sorgten sich um Armut und soziales Gefälle. Die Bildungspolitik, der angespannte Wohnungsmarkt und die Altersvorsorge beschäftigten je 11 Prozent besonders.

Zwischen den Menschen im Westen und im Osten Deutschlands gab es bei der Gewichtung der beiden Hauptprobleme Unterschiede: So benannten 39 Prozent der Westdeutschen und 28 Prozent der Ostdeutschen den Klimaschutz als größtes Problem. Beim Thema Flüchtlinge war es genau umgekehrt: Darum sorgten sich mehr Menschen aus dem Osten (36 Prozent) als im Westen (27 Prozent).

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