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Umfrage FDP bricht weiter ein, SPD leicht verbessert

Der abrupte Rückzug aus den Jamaika-Verhandlungen bekommt der FDP immer schlechter. Bei einer Umfrage fallen die Liberalen auf den tiefsten Wert seit der Bundestagswahl. Auch die Union verliert an Zustimmung.

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Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner hat die Gespräche mit Union und Grünen beendet – was ihm einige Wähler übelnehmen. Quelle: dpa

Berlin Nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen mit Union und Grünen verliert die FDP weiter in der Wählergunst. Im neuen Emnid-Sonntagstrend für die „Bild am Sonntag“ kommen die Liberalen nur noch auf acht Prozent, einen Punkt weniger als in der Vorwoche. Das ist der schlechteste Emnid-Wert seit der Bundestagswahl, bei der die FDP 10,7 Prozent erreicht hatte.

Auch die Union verliert an Zustimmung, sie kommt nun auf 32 Prozent (minus 1 im Vergleich zur Vorwoche). Die Linke fällt um einen Zähler auf neun Prozent. Die SPD verbessert sich auf 22 Prozent (plus 1), die AfD auf 13 Prozent (ebenfalls plus 1). Die Grünen liegen unverändert bei 11 Prozent.

Auch beim Meinungsforschungsinstitut Forsa kommt die FDP aktuell auf acht Prozent, bei Infratest dimap erreicht sie neun Prozent. Vertreter der Wirtschaft äußerten sich erneut enttäuscht über das Scheitern der Jamaika-Gespräche. „Jamaika hätte einen politischen Modernisierungsschub bedeuten können“, sagte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, dem „Spiegel“. „Es ist schade, dass die Gespräche nicht professioneller gelaufen sind, etwa was die Größe der Verhandlungsgruppen angeht. So hat Deutschland eine Chance verpasst.“

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