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Umweltressourcen Studie: Konflikte und ökologische Bedrohungen sind Teufelskreis

Die Zerstörung von Umweltressourcen und das Auftreten von Konflikten stehen in einem engen negativen Zusammenhang. Die Studienautoren leiten daraus Forderungen an bevorstehende Weltklimakonferenz ab.

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Umweltzerstörung bedingt die Zunahme politischer Konflikte. Quelle: imago images/Pacific Press Agency

Politische Konflikte und ökologische Bedrohungen hängen einer aktuellen internationalen Analyse zufolge eng miteinander zusammen. Die Zerstörung von Umweltressourcen mache Konflikte wahrscheinlicher, und diese wiederum führten zu einer weiteren Zerstörung, schreiben die Forscher der Denkfabrik Institute for Economics and Peace in ihrem aktuellen „Ecological Threat Report“, der am Donnerstag in London vorgestellt wurde.

Auf Basis einer Auswertung von Daten aus 178 Staaten kommen die Wissenschaftler zu folgendem Schluss: 11 der 15 Staaten, die am stärksten unter ökologischen Bedrohungen leiden, darunter viele afrikanische Länder sowie Afghanistan und Pakistan, sind aktuell auch von Konflikten betroffen. Bei den restlichen ist das Risiko hoch, dass sich ihre Stabilität verschlechtern könnte.

Mit Blick auf die anstehende Weltklimakonferenz in Glasgow sagte Steve Killelea, der Gründer der Denkfabrik: „Die COP26 bietet die ideale Gelegenheit für Regierungschefs anzuerkennen, dass die ökologischen Bedrohungen von heute adressiert werden müssen, bevor der Klimawandel sie erheblich beschleunigt und es viele Billionen mehr kostet, sie zu bekämpfen.“

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