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Union Dieses „Zukunftsteam“ soll Laschet aus dem Umfragetief helfen

Rund um den ehemaligen Fraktionschef Friedrich Merz formiert Armin Laschet ein Zukunftsteam. Quelle: REUTERS

Ein achtköpfiges Team um Friedrich Merz soll der Union und Kanzlerkandidat Armin Laschet nach den herben Zustimmungsverlusten wieder in die Spur helfen. Diese Unionspolitiker sollen es richten.

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Mit einem achtköpfigen Team um den früheren Fraktionschef Friedrich Merz (CDU) geht Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) in die entscheidenden drei Wahlkampfwochen. Merz gehört zum sogenannten Zukunftsteam, das Laschet am Freitag in Berlin offiziell präsentierte. Dazu gehören auch Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) und der Terrorismusexperte Peter Neumann sowie Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien, die sächsische Kultusministerin Barbara Klepsch, CDU-Vize Silvia Breher, der stellvertretende Unionsfraktionschef Andreas Jung sowie der Bundestagskandidat und Musikmanager Joe Chialo (alle CDU).

Die Mitglieder des „Zukunftsteams“ sollen Laschet bis zur Bundestagswahl am 26. September helfen, die Union aus dem Umfragetief zu holen. Laschet steht stark unter Druck.

Laut ZDF-„Politbarometer“ liegt die SPD klar vor der Union. Wenn schon am nächsten Sonntag gewählt würde, bliebe die CDU/CSU bei 22 Prozent, ihrem bisher niedrigsten Wert in dieser Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen. Die SPD könnte gegenüber der Vorwoche um drei Prozentpunkte zulegen und wäre mit 25 Prozent in dieser Projektion erstmals seit September 2002 stärkste Kraft. Die lange sehr starken und kurzzeitig sogar führenden Grünen würden dagegen drei Punkte verlieren und kämen nur noch auf 17 Prozent.



Damit gäbe es eine ganz knappe Mehrheit für eine SPD-geführte große Koalition. Reichen würde es unter SPD-Führung für ein Bündnis mit Grünen und FDP oder mit Grünen und Linkspartei. Eine Unionsführung wäre nur in einem Bündnis mit Grünen und FDP möglich.

In der K-Frage baute SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz seinen Vorsprung aus. Sein positiver Bewertungstrend setzte sich sowohl bei der Kandidatenpräferenz als auch bei der Kanzlereignung fort. Am liebsten hätten 53 Prozent (plus vier) SPD-Kandidat Olaf Scholz als Kanzler, den Unionsbewerber Armin Laschet wünschen sich 18 Prozent (plus eins) und die Grünen-Anwärterin Annalena Baerbock 14 Prozent (minus zwei). Während die SPD-Anhänger nahezu geschlossen hinter Scholz stehen (92 Prozent), fällt die Unterstützung der CDU/CSU-Anhänger für Laschet (53) und der Grünen-Anhänger für Baerbock (66) verhaltener aus.

Scholz trauen nach 65 Prozent vor einer Woche jetzt 70 Prozent das Amt zu (nicht geeignet: 25 Prozent). Für unverändert 25 Prozent kann Laschet Kanzler (nicht: 70) und für 23 Prozent (plus eins) Baerbock (nicht: 71). Der zu 100 Prozent fehlende Rest war sich jeweils unsicher.

Mehr zum Thema: Armin Laschet will Modernisierer sein. Doch zuletzt präsentierte sich der Kanzlerkandidat der Zukunft wenig zugewandt. Wo bleibt der Mut für den „Wind of Change“, von dem er im TV-Triell fabuliert? Ein Kommentar.

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