Unterstützung für Start-ups Bund plant 10-Milliarden-Fonds

Die Bundesregierung will bei der Förderung von jungen Hightech-Firmen neue Wege gehen. Erfolgreiche Start-ups sollen für ihre Anschlussfinanzierung Unterstützung bekommen. Das lässt der Bund sich was kosten.

Daran scheitern Start-ups
Die Chance als einzelner Gründer Investoren zu finden, ist verschwindend gering. Quelle: Fotolia
Einen ungünstigen Standort wählen Quelle: Fotolia
Eine Nische wählen Quelle: Fotolia
Gründer-verkalkuliert-sich Quelle: Fotolia
Eine kreative Idee nachahmen Quelle: Fotolia
SturheitMangelnde Anpassungsfähigkeit kann Start-ups zerstören. Denn starre Prinzipien können Gründer blind machen, so Autor Vital. Durch diese Sturheit könnten sie leicht übersehen, was Anwender ihnen mitteilen wollen. Quelle: Fotolia
Einen schlechten Programmierer anheuernBesonders gute Programmierer sind Mangelware - deshalb werden oft die Inkompetenten eingestellt. Wer hier nicht in der Lage ist, die Spreu vom Weizen zu trennen, kämpft auf verlorener Front. Kompetente Programmierer sollten deshalb von fähigen Experten oder einem kompetenten Team ausgewählt werden. Quelle: Fotolia
Die falsche Plattform wählenDas Wachstumspotential des Start-ups wirkt sich maßgeblich auf den Unternehmenserfolg aus. Mit der falschen Plattform können Gründer schnell in einen Engpass geraten. Verbraucher bringen oftmals nicht die nötige Geduld auf und warten, bis vorhandene Probleme behoben sind. Quelle: Fotolia
Träger MarkteintrittVor der Produkteinführung tappen Gründer im Dunkeln darüber, ob ihr Start-up zum Erfolg wird. Je länger der Markteintritt aufgeschoben wird, desto mehr verzögert sich die Reaktion auf die Firmengründung. Stellen Sie sich die Frage nach dem Grund für die Verschiebung. Quelle: Fotolia
Verfrühter MarkteintrittEine zu frühe Produkteinführung auf dem Markt kann sich ebenfalls negativ auswirken, wenn Gründer noch nicht für schnelles Wachstum gewappnet sind oder - noch schlimmer – kein benutzbares Produkt vorstellen können. Quelle: Fotolia
Die spezifische Zielgruppe fehltIrgendwo wird sich irgendwer schon für Ihr Produkt interessieren. Sie wissen nur noch nicht, wer das sein soll? Klingt, als würde es diese Leute nicht geben. Machen Sie sich im Vorfeld bewusst, welche Zielgruppe das Produkt ansprechen soll. Quelle: Fotolia
Zu wenig verfügbare Geldmittel Von nichts kommt nichts. Sind die Geldmitteln zu spärlich, kann das volle Potential des Produktes nicht ausgeschöpft werden. Quelle: Fotolia
Zu viel Geld ausgebenGründer, die zu viel Geld ausgeben, bevor sie genug gespart haben, können die nächsten nötigen Investitionen nicht stemmen. Das Geld schwindet. Der Anfang vom Ende. Quelle: Fotolia
Zu viel Geld beschaffen Quelle: Fotolia
Schwaches Investor-Management Wer die Wahl hat, sich zwischen Investoren und Verbrauchern zu entscheiden, sollte sich in jedem Fall für den Verbraucher einsetzen. Sobald die Kunden zufrieden sind, werden auch die Investoren dankbar sein, da sie auf diese Weise ebenfalls Geldgewinne erzielen. Quelle: Fotolia
Sich für Gewinne statt den Verbraucher einsetzenGeld können Gründer immer noch später verdienen. Den Verbraucher glücklich zu machen, sollte dagegen immer an erstes Stelle stehen. Schließlich steht und fällt das Start-up mit ihm. Quelle: Fotolia
Die Hände nicht schmutzig machenNicht alle Probleme lassen sich mit netten Umschiffungen lösen. Geschäftsbeziehungen beruhen auf persönlichen Beziehungen. Gehen Sie unangenehmen Gesprächen nicht aus dem Weg und treffen sich unter vier Augen mit Geschäftspartnern, rät Vital weiter. Quelle: Fotolia
Streit zwischen GründernStreit zwischen Gründern kommt nicht selten vor. Da ihr Wesen von Natur aus ehrgeizig ist, vertreten sie fast zwangsläufig unterschiedliche Ansichten. Quelle: Fotolia
Halbherziger Ehrgeiz Nicht selten stellt mangelnde Entschlossenheit einen Grund für das Scheitern von Start-ups dar. Sollten neben der Gründung des Start-ups andere Berufsperspektiven in Frage kommen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Gründer unterbewusst noch an ihnen festhalten. Quelle: Fotolia

Mit einem Zehn-Milliarden-Fonds über zehn Jahre lang sollen solche Start-up-Firmen gestützt werden, die nach erfolgreicher Gründungsphase expandieren wollen, wie eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums am Montag in Berlin bestätigte. Es gehe bei dieser großvolumigen Anschlussfinanzierung um keine Beihilfen, sondern um Kredite der Staatsbank KfW, die der Bund absichere. Zusammen mit angesammeltem Eigenkapital könnte sich das Finanzvolumen auf bis zu 20 Milliarden Euro verdoppeln. Zuvor hatten der „Spiegel“ und die „Welt am Sonntag“ darüber berichtet.

Woher Startups ihr Kapital erhalten

Die möglichen Kosten für den Bund durch Garantien bei möglichen Kreditausfällen durch gescheiterte Firmen könnten schwer vorhergesagt werden. Sie würden nach bisherigem Stand aber auf etwa 200 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Das Konzept sei noch nicht abgeschlossen, sagte die Sprecherin weiter. Die Gespräche mit der KfW, in der Bundesregierung und mit der EU-Kommission dauerten an.

Nach Angaben der „Welt am Sonntag“ soll der Fonds bei der staatlichen KfW angesiedelt sein und Firmengründern für jeden Euro an Wagniskapital einen Euro Kredit zu vergünstigten Konditionen bereitstellen. So sollen insgesamt die 20 Milliarden Euro an frischem Kapital für Gründer zusammenkommen. Da Kredite Fremdkapital seien, müssten Gründer bei Finanzierung durch den Fonds weniger Firmenanteile abgeben, als wenn sie nur Wagniskapital einsammeln. Denn Wagniskapital werde als Eigenkapital eingestuft.

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