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Unterstützung für Start-ups Bund plant 10-Milliarden-Fonds

Die Bundesregierung will bei der Förderung von jungen Hightech-Firmen neue Wege gehen. Erfolgreiche Start-ups sollen für ihre Anschlussfinanzierung Unterstützung bekommen. Das lässt der Bund sich was kosten.

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Daran scheitern Start-ups
Die Chance als einzelner Gründer Investoren zu finden, ist verschwindend gering. Quelle: Fotolia
Einen ungünstigen Standort wählen Quelle: Fotolia
Eine Nische wählen Quelle: Fotolia
Gründer-verkalkuliert-sich Quelle: Fotolia
Eine kreative Idee nachahmen Quelle: Fotolia
SturheitMangelnde Anpassungsfähigkeit kann Start-ups zerstören. Denn starre Prinzipien können Gründer blind machen, so Autor Vital. Durch diese Sturheit könnten sie leicht übersehen, was Anwender ihnen mitteilen wollen. Quelle: Fotolia
Einen schlechten Programmierer anheuernBesonders gute Programmierer sind Mangelware - deshalb werden oft die Inkompetenten eingestellt. Wer hier nicht in der Lage ist, die Spreu vom Weizen zu trennen, kämpft auf verlorener Front. Kompetente Programmierer sollten deshalb von fähigen Experten oder einem kompetenten Team ausgewählt werden. Quelle: Fotolia

Mit einem Zehn-Milliarden-Fonds über zehn Jahre lang sollen solche Start-up-Firmen gestützt werden, die nach erfolgreicher Gründungsphase expandieren wollen, wie eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums am Montag in Berlin bestätigte. Es gehe bei dieser großvolumigen Anschlussfinanzierung um keine Beihilfen, sondern um Kredite der Staatsbank KfW, die der Bund absichere. Zusammen mit angesammeltem Eigenkapital könnte sich das Finanzvolumen auf bis zu 20 Milliarden Euro verdoppeln. Zuvor hatten der „Spiegel“ und die „Welt am Sonntag“ darüber berichtet.

Woher Startups ihr Kapital erhalten

Die möglichen Kosten für den Bund durch Garantien bei möglichen Kreditausfällen durch gescheiterte Firmen könnten schwer vorhergesagt werden. Sie würden nach bisherigem Stand aber auf etwa 200 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Das Konzept sei noch nicht abgeschlossen, sagte die Sprecherin weiter. Die Gespräche mit der KfW, in der Bundesregierung und mit der EU-Kommission dauerten an.

Nach Angaben der „Welt am Sonntag“ soll der Fonds bei der staatlichen KfW angesiedelt sein und Firmengründern für jeden Euro an Wagniskapital einen Euro Kredit zu vergünstigten Konditionen bereitstellen. So sollen insgesamt die 20 Milliarden Euro an frischem Kapital für Gründer zusammenkommen. Da Kredite Fremdkapital seien, müssten Gründer bei Finanzierung durch den Fonds weniger Firmenanteile abgeben, als wenn sie nur Wagniskapital einsammeln. Denn Wagniskapital werde als Eigenkapital eingestuft.

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