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US-Strafzölle Bundeswirtschaftsministerin Zypries droht mit Reaktionen

Kurz vor dem G20-Stahlgipfel droht Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries den Amerikanern. Sollte die Trump-Regierung weitere Stahl-Strafzölle verhängen, will Zypries Gegenmaßnahmen ergreifen.

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„Wir stehen nach wie vor bereit, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wenn die Amerikaner anfangen, solche Zölle zu erlassen – das müssen wir auch.“ Quelle: dpa

Berlin Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat kurz vor dem G20-Stahlgipfel in Berlin den USA mit Gegenmaßnahmen gedroht, sollten sie weitere Stahl-Strafzölle gegen europäische Anbieter verhängen. „Wir stehen nach wie vor bereit, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wenn die Amerikaner anfangen, solche Zölle zu erlassen – das müssen wir auch“, sagte sie am Montag in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Für den Gipfel am Donnerstag hoffe sie auf ein gemeinsames Abschlusskommunique. „Das ist im Moment nicht sicher, da verhandeln wir noch dran“, räumte sie ein. Damit bleibe offen, ob die Gefahr eines Handelskriegs beim Stahl schon gebannt sei.

Die US-Drohung weiterer Stahl-Strafzölle liege jedenfalls weiter auf dem Tisch. „Wir können das nicht belastbar sagen: wird es solche Strafzölle geben oder nicht“, sagte Zypries. Mit China, dem weltgrößten Stahlproduzenten, werde über einen weiteren Abbau von Stahlkapazitäten gesprochen. „Derzeit kann ich da noch keine Einigung vermelden“. Wenn sie sich eine Überschrift nach dem Treffen am Donnerstag wünschen könnte, dann wäre es die: „Einigkeit beim G20-Stahlgipfel“.

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